Schwache Leistung von Bolt bei Sieg in Ostrau

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Usain Bolt hat seine Abschiedstournee durch Europa mit einem ungefährdeten Sieg begonnen, gleichzeitig allerdings auch mit einer schwachen Leistung.

Der Sprint-Superstar gewann die 100 Meter beim Meeting in Tschechien in 10,06 Sekunden.

"Mit der Zeit bin ich nicht glücklich, aber ich komme langsam rein", erklärt der Weltrekordler, der bei der Weltmeisterschaft im August in London seine Karriere beenden will, aber mit dieser Leistung Zweifel an seiner Form schürt.

Neunter Start in Ostrau

Bolt lag bei 0,3 Meter/Sekunde Gegenwind deutlich über der Weltjahresbestzeit des Amerikaners Christian Coleman (9,82 Sekunden). Zweiter im nicht top besetzten Feld hinter Bolt wurde knapp dahinter der Kubaner Yunier Perez in 10,09 Sekunden vor dem Türken Yak Ali Harvey in 10,26.

Für Bolt war es bereits sein neunter Start vor 15.000 Zuschauern im ausverkauften Mestsky-Stadion.

"Ostrau war das erste internationale Meeting, zu dem ich noch als Junior eingeladen worden bin. Es ist schön, dort jetzt zum letzten Mal zu laufen", hatte der Sprinter bei seiner viel beachteten Ankunft gesagt.

Der Wiener Andreas Vojta wurde über 1.000 Meter in 2:26,49 Minuten Zehnter, Dreispringer Philipp Kronsteiner belegte mit 15,73 Metern den achten Platz. Den als Teil des Vorprogramms ausgetragenen 100-Meter-Lauf gewann Markus Fuchs vom ULC Mödling in 10,52. Paul Seyringer wurde über 800 m im Vorprogramm mit einer persönlichen Bestleistung von 1:53,53 Vierter.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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