ÖLV schafft Klassenerhalt mit zwei Siegen

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Österreichs Leichtathletik-Team schafft beim Debüt in der dritten Leistungsstufe der Team-Europameisterschaften den Klassenerhalt.

Unter zwölf Teams belegt man in Tel Aviv den neunten Rang - drei Teams steigen ab, drei auf. Den größten Anteil haben Lukas Weißhaidinger, der mit einer Weite von 65,66 Metern den Diskuswurf gewinnt, und Viola Kleiser, die in 11,53 Sekunden Schnellste auf den 100 Metern ist.

Darüber hinaus kommt das ÖLV-Team in fünf weiteren Bewerben zu Podestplätzen.

Zweite Ränge erreichen die 4x100-m-Staffel der Frauen, 100-m-Hürdensprinterin Stephanie Bendrat, Hochspringerin Ekaterina Krasovskiy, dritte Dominik Hufnagl über 400 m Hürden und Ivona Dadic im Weitsprung.

Von einer Disqualifikation profitiert

Lange auf den Abstiegsrängen gelegen, verbessert sich Österreich auch dank des Sieges von Weißhaidinger zwischenzeitlich an die siebente Stelle. Nach 38 Bewerben beträgt das Guthaben auf Serbien und den ersten Abstiegsplatz nur 2,5 Punkte, die 4x400-m-Staffeln müssen die Entscheidung bringen.

Letztlich geht es sich für Österreich um zwei Punkte aus, weil das im B-Rennen eigentlich vor Österreich gelegene serbische Männerteam disqualifiziert wird.

Den Gesamtsieg holt sich überlegen Ungarn vor der Slowakei und Litauen, die damit in die Erste Liga, die zweite Leistungskategorie hinter der Superliga, aufsteigen.

Dritter Titel für Deutschland

Die höchste Leistungsstufe, die Superliga in Lille, entscheiden zum dritten Mal nach 2009 und 2014 die deutschen Leichtathleten für sich.

Sechs Wochen vor der WM in London siegen die DLV-Athleten überlegen mit 321,5 Punkten vor Polen (295), Frankreich (270) und Großbritannien (269).

Entscheidend für den deutschen Team-Erfolg sind unter anderem Einzelsiege durch Diskus-Routinier Robert Harting, Dreisprung-Europameister Max Heß und Weitspringerin Claudia Salman-Rath.

Die Russen, die den Wettbewerb seit der Premiere im Jahr 2009 viermal dominiert haben, fehlen wegen des internationalen Banns nach dem Dopingskandal.


Mit Le Schladi wäre der Aufstieg gelungen:


Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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