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Suljovic nach Eklat in Basel: "Dann kann er nach Hause gehen"

Der Wiener darf sich über eine starke Leistung bei der Swiss Darts Trophy in Basel freuen. Letztlich bleibt aber wohl eine unsportliche Aktion im Vordergrund.

Suljovic nach Eklat in Basel: "Dann kann er nach Hause gehen" Foto: © IMAGO / Jan Huebner

Mensur Suljovic sorgte beim PDC-Turnier in Basel für einen Aufreger. Denn der 54-Jährige stand nach einem Sieg gegen Michael van Gerwen im Achtelfinale und kämpfte gegen den Engländer Ross Smith um den Einzug ins Viertelfinale.

Doch beim 6:5-Erfolg nach einem starken Comeback stand plötzlich eine ganz andere Aktion im Vordergrund. Als sich Smith zwei Matchdarts erspielte, forderte Suljovic das Publikum dahinter auf, lauter zu werden. Daraufhin buhten viele Zuschauer lauter.

Es war nicht das einzige Mal in diesem Spiel, dass der Österreicher das Publikum gezielt dazu aufforderte.

Am Ende brachte dies den Engländer auch aus dem Konzept und Suljovic holte sich noch den Sieg. Nur kurze Zeit später meldete sich Smith auf "X" zu Wort.

Smith über Suljovic: "Wenn er ein absoluter Idiot sein will, ..."

Natürlich war der Frust beim Engländer ziemlich groß. "Wenn er ein absoluter Idiot sein will, ist das seine Sache. Karma wird ihn einholen“, so Smith.

Auch Suljovic äußerte sich daraufhin zu seiner wohl unsportlichen Aktion und verteidigte seine Sichtweise.

"Was beschwert sich der Kerl?! Der soll sein Spiel spielen, ansonsten kann er direkt nach Hause gehen. Frauen beschweren sich, sorry… Das macht man nicht, wenn man verliert“, meinte Suljovic.

Suljovic: "Dann soll er gleich daheimbleiben!“

Es ist auch nicht das erste Mal, dass Suljovic mit dem Publikum spielt und er seinen Gegner daraufhin an seine nervlichen Grenzen bringt.

"Ich brauche Unterstützung, ohne die Fans schaffe ich nichts. Wenn ich in England bin, sind die Fans gegen mich, überall sind sie gegen mich, und jetzt auf einmal beschwert er sich, soll er gleich daheimbleiben", fügte er noch hinzu.

Letztlich scheiterte Suljovic erst im Halbfinale gegen den Weltmeister von 2024, Luke Humphries, und verpasste damit den Finaleinzug.

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