MvG glänzt, Anderson wahrt Hattrick-Chance

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Titelverteidiger Gary Anderson (SCO/2) und die Nummer eins der PDC, Michael van Gerwen (NED/1), bestreiten am Montag (21 Uhr) das Traum-Finale der Darts-WM in London.

Beide Finalisten schalten im Semifinale jeweils Landsmänner aus: "The Flying Scotsman" bezwingt Peter Wright im Alexandra Palace 6:3.

"Mighty Mike" schlägt Raymond van Barneveld (NED) 6:2. Ihm gelingt damit nicht nur die Revanche für das letztjährige Achtelfinal-Aus, sondern mit einem Average von 114,05 auch ein neuer WM-Rekord.

Hochklassiges Oranje-Duell

Der niederländische Kracher wird seinem Namen gerecht und erweist sich als hochklassige Partie. Van Barneveld verliert letztlich mit einem Average von 109,34 und einer Doppelquote von 68,42 Prozent.

"Barney" zeigt vor allem zu Beginn harte Gegenwehr und glänzt mit starken Finishen. Für Satz eins checkt er 107, 131 und 96 aus. Van Gerwen kontert mit einem 124er-Finish, was van Barneveld mit einem 160er-Finish beantwortet. "Mighty Mike" schafft aber per 114er-Finish das sofortige Leg-Rebreak und stellt kurz darauf auf 1:1.

Nach dem 2:2 kann van Barneveld dem atemberaubenden Tempo von Van Gerwen nicht mehr folgen und verliert doch noch recht klar mit 2:6. "Mighty Mike" sichert sich letztlich mit einem neuen WM-Rekord (Average: 114,05) sein drittes WM-Finale. 2013 unterlag er Phil Taylor 4:7, 2014 holte das Ausnahmetalent mit dem 7:4 gegen Peter Wright seinen bisher einzigen WM-Titel.

"Snakbite" beißt nicht zu

Eben jener Wright zog zuvor im zweiten Halbfinale gegen Gary Anderson mit 3:6 den Kürzeren. "The Flying Scotsman" steht damit bereits zum dritten Mal in Folge und zum vierten Mal insgesamt im Finale.

Der 46-Jährige geht 2:0 und 3:1 in Führung, weil "Snakebite" die Doppelfelder kaum (teilweise nur 9 Prozent) trifft. Wright gleicht danach zwar aus, nach dem 157er-Finish seines Kontrahenten zum 4:3 macht er aber keinen Satzgewinn mehr.

Dem Titelverteidiger reicht letztlich ein Average von 103,45 und eine Doppelquote von 35,38 Prozent. Für Wright sind 99,83 bzw. 29,79 Prozent zu wenig.


Textquelle: © LAOLA1.at

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