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ÖHB-Team verliert Auftakt in Handball-WM

ÖHB-Team verliert Auftakt in <a href='/de/daten/news/handball/handball/' class='tag'>Handball</a>-WM Foto: © getty

Das ersatzgeschwächte ÖHB-Team verliert zum Auftakt in die Handball-Weltmeisterschaft gegen die Schweiz mit 25:28 (13:13). 

Damit ist der Aufstieg in die WM-Hauptrunde in weite Ferne gerückt. Das ÖHB-Team benötigt gegen die Handball-Weltmächte Frankreich oder Norwegen mindestens einen Sieg. Die Top drei der Vierergruppe schaffen es in die nächste Runde.

Während die erste Halbzeit ausgeglichen verläuft, ist die Schweiz im zweiten Spielabschnitt schnell mit vier Toren in Front, das ÖHB-Team läuft ohne Erfolg gegen den Rückstand an.

Der Schweizer Andy Schmid und der Österreicher Robert Weber schreiben mit jeweils sieben Treffern am häufigsten an.

Im Parallelspiel der Gruppe E gewinnt Frankreich mit 28:14 gegen Norwegen.

In der zweiten Halbzeit Faden verloren

Die ÖHB-Auswahl startet gegen die Nationalmannschaft der Schweiz, die heute erst in Ägypten angekommen ist, gut in die erste Spielhälfte. Die Eidgenossen rückten kurzfristig für das Team der USA nach, das mit Coronafällen in den eigenen Reihen zu kämpfen hatte.

Nach 4:06 Minuten führt die Mannschaft von Ales Pajovic mit 3:0, Weber schreibt doppelt an. Ein Mal mittels Siebenmeter.

In der Folge entwickelt sich eine ausgeglichene Partie, in der 10. Minute stellen die Eidgenossen erstmals den Ausgleich her. Keine Mannschaft kann ihre knappen Führungen entscheidend ausbauen, eine ständige Pattsituation entsteht. Die Schweiz hat im ersten Spielabschnitt häufig Pech im Abschluss: Vier Würfe der Eidgenossen landen am Pfosten.
Tynowski sorgt in der 29. Minute mit seinem Tor zum 13:13 für den Pausenstand.

Nach dem Seitenwechsel scheint das ÖHB-Team den Faden zu verlieren. Rubin erzielt in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit gleich vier Tore, die Schweiz kommt zeitweise zu einer Vier-Tore-Führung.

Österreich bekommt nicht nur die Schweizer Offensive nicht in Griff, sondern agiert seinerseits im Angriff nicht mehr so geduldig wie vor der Pause, begeht unnötige Fehler oder hat Pech im Abschluss. Bei 16:19 trifft Weber etwa das leere Tor nicht, bei 19:22 scheitert Wagner vom Kreis.

Pajovic kann mit mehreren Wechseln keine Trendwende herbeiführen - auch wenn der wieder fitte Dominik Schmid mehrmals Akzente setzt. Spätestens mit dem 26:21 fünf Minuten vor Schluss ist die Partie zu Gunsten der Schweizer entschieden.

Das ÖHB-Team trifft am 16. Jänner auf Frankreich (18 Uhr), am 18. Jänner wartet Norwegen (20:30 Uhr).

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