Frankreich zum 6. Mal Weltmeister

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Frankreich hat bei der Heim-WM zum sechsten Mal den Titel geholt. Der Rekordtitelträger gewinnt am Sonntag das Endspiel in Paris vor 15.700 Zuschauern gegen Finaldebütant Norwegen mit 33:26 (18:17). Bester Werfer der Franzosen ist Karabatic mit sechs Toren. Für die 40-jährige Torhüter-Legende Thierry Omeyer war es der fünft WM-Triumph - Rekord.

Damit hat sich "Les Bleus" für das enttäuschende Vorjahr rehabilitiert, als man "nur" EM-Fünfter und Olympia-Zweiter wurde.

Kämpfende Franzosen

Bei ihrer Finalpremiere zeigten die Norweger auch vor den großen Namen der Franzosen keinen Respekt. Der Außenseiter agierte kompakt in der Deckung und wieselflink im Angriff. Damit stellte das Team von Trainer Christian Berge den Favoriten vor einige Probleme. Nach einer ausgeglichenen Startphase übernahm Norwegen das Kommando und lag beim 10:7 in der 15. Minute erstmals mit drei Toren vorne.

Trotz der lautstarken Unterstützung von den voll besetzten Rängen bekam der Gastgeber die Partie lange nicht in den Griff. Doch der Titelverteidiger kämpfte und ging eine Sekunde vor der Pausensirene in Führung. Nach dem Wechsel drehten die Heimischen auf und zogen schnell auf 23:18 davon. Die Norweger zeigten nun im Abschluss Nerven. Schon zehn Minuten vor Schluss starteten die Fans beim Stand von 29:23 die Gold-Party.

Mazedonier wird Torschützenkönig

Bester Werfer im Finale war Superstar Nikola Karabatic mit sechs Treffern. Kentin Mahe, Michael Guigou und Valentin Porte scorten je fünfmal für die Franzosen. Für "Les Bleus" bedeutet dieser Erfolg nach dem Abschneiden bei den vorjährigen Großereignissen eine Genugtuung, hatte es doch "nur" zu Olympia-Silber und gar EM-Rang fünf gereicht. Die Norweger freuten sich letztlich über ihre erste WM-Medaille.

Die Skandinavier brachten mit Rückraum-Ass Sander Sagosen, Rechtsaußen Kristian Björnsen und Kreisläufer Bjarte Myrhol drei Spieler ins Allstar-Team. Frankreich stellt in Torwart Vincent Gerard und Rückraumspieler Nedim Remili zwei Akteure und in Nikola Karabatic zudem den MVP. Linksaußen Jerry Tollbring aus Schweden und Kroatiens Regisseur Domagoj Duvnjak komplettieren die Auswahl. Torschützenkönig wurde der Mazedonier Kiril Lazarov (50 Treffer).

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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