Endspiel für ÖHB-Damen um EM

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Österreichs Handball-Damen stehen vor einem Endspiel um ein EM-Ticket für Frankreich: Die ÖHB-Auswahl verliert in Innsbruck gegen Rumänien 25:28 und duelliert sich im abschließenden Gruppenspiel mit Russland um Platz 2 der Gruppe 4.

Österreich fordert den WM-Dritten von 2015 über lange Strecken, zieht aber am Ende den Kürzeren und liegt damit gegenwärtig punktgleich hinter Russland auf Platz 3. Die ersten beiden Teams und der beste Gruppendritte sichern sich das EM-Ticket.

"Wir haben noch die Hoffnung auf Platz drei", betont Beate Scheffknecht. Die Russinnen konnten schon einmal besiegt werden, im zweiten Quali-Spiel gab es vor eigenem Publikum einen 27:25-Erfolg gegen den Olympiasieger. "Wir werden kämpfen und unser Bestes geben", kündigt Teamchef Herbert Müller an.

Man fordert den Favoriten lange

Im Duell mit Rumänien liegt seine Mannschaft zur Pause 11:13 zurück. Diesen Abstand halten die Gäste auch über weite Strecken.

In der Schlussphase wird es aber noch einmal so richtig spannend. Scheffknecht kann etwas mehr als fünf Minuten vor dem Ende auf 24:24 ausgleichen. Bei der Chance auf das 25:25 vergibt Sonja Frey einen Siebenmeter.

Auch auf 26:26 hätte die ÖHB-Auswahl stellen können, kommt aber nicht richtig zum Abschluss. So setzt sich der große Favorit durch, zum 21. Mal im 31. direkten Duell mit Österreich.

"Ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft, mit so einem Gegner so mithalten zu können, ist der pure Wahnsinn. Es ist unfassbar wie sie gekämpft haben, Rumänien hatte mehr Glück als Verstand. Ich denke, dass ein Unentschieden verdient gewesen wäre", resümiert Müller.

Für einen Erfolg gegen die absoluten Top-Teams müsse sein Team, das um sein erstes Endrunden-Ticket seit der WM 2009 kämpft, vorne noch "abgezockter" werden.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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