"Das wird eine schwere Woche. Als Favorit in diese Spiele zu gehen, wird nicht einfach. Färöer hat gegen Rumänien lange mitgehalten. Wir dürfen sie auf keinen Fall unterschätzen", betont Müller. "Wir müssen aus dieser Woche vier Punkte mitnehmen, um die Chancen auf die EURO aufrechtzuerhalten."
Klare Worte findet der Teamchef in Bezug auf die Ausgangslage in der Gruppe: "Das Unentschieden gegen Rumänien, das sich wie ein Sieg angefühlt hat, hat die Hoffnung auf eine erfolgreiche Quali genährt. Wenn wir alles auf dieses letzte Spiel in der Quali ausrichten wollen, müssen wir die beiden Spiele gegen Färöer gewinnen. Das ist unsere Pflicht."
Müller muss auf Ausfälle reagieren
Der Teamchef muss allerdings auf wichtige Spielerinnen verzichten. Nina Neidhart von Hypo NÖ steht aufgrund beruflicher Verpflichtungen beim Auswärtsspiel nicht zur Verfügung, für die Heimpartie ist die 20-Jährige aber gesetzt. Verletzungsbedingt fehlen wird zudem Klara Schlegel, die in der deutschen Bundesliga bei Göppingen engagierte Linkshänderin erlitt vor wenigen Tagen im Training einen Kreuzbandriss. Die Saison ist damit für die 20-Jährige vorbei.
Müller nominierte daher Lea Kofler und Kristina Dramac (WAT Atzgersdorf) nach. Kofler vom spanischen Klub BM Granollers feiert damit nach einem Kreuzbandriss ihr Comeback im Nationalteam.
"Wir sind in der Breite gewachsen, auch weil viele Spielerinnen durch die covidbedingten Ausfälle bei der WM Spielzeiten erhalten haben", bleibt die Zuversicht beim Teamchef aufrecht.
Das Heimspiel am Samstag wird als Doppel-Veranstaltung mit Westwien ausgetragen. Nach dem Länder-Duell der Frauen mit den Färöern empfangen die "Glorreichen Sieben" in der HLA Meisterliga die BT Füchse. Tickets für das Handball-Doppel gibt es unter DIESEM LINK>>>.