Gelungener Auftakt für ÖHB-Männer in EM-Quali
Österreichs Handball-Männer starten mit einem Heimsieg in die Qualifikation zur Endrunde 2028.
Starker Auftakt für Österreichs Handball-Männer!
Im ersten Quali-Spiel für die Handball-Europameisterschaft 2028 gelingt dem ÖHB-Team gegen die Türkei in Graz ein 37:30-Heimsieg.
Gegen die Türken beginnt die Mannschaft von Teamchef Iker Romero mit 4:0 perfekt. Daraufhin hat man bei schnellen Gegenstößen der Gäste einige Probleme, dennoch geht Österreich mit einem Vier-Tore-Vorsprung in die Pause.
Zu Beginn der zweiten Hälfte kommen die Gäste, begünstigt von schwacher Trefferquote der ÖHB-Auswahl, aber zweimal bis auf ein Tor heran. Nach dieser Schwächephase ziehen die Österreicher jedoch wieder davon. Letztlich fällt der fix eingeplante Heimerfolg noch deutlich aus.
Fehlwürfe erschwerten Weg zum Erfolg
"Ich bin sehr zufrieden. Das war ein ganz wichtiger Sieg", sagt Romero. Der Teamchef lobt die gute Deckungsarbeit, verweist aber auch auf die schlechten ersten Minuten nach der Pause.
Kapitän Bilyk sieht noch Luft nach oben. "So einfach, wie es das Ergebnis zeigt, war es nicht. Wir haben uns das Leben schon auch selber schwer gemacht mit unseren Fehlwürfen. Das darf uns natürlich nicht passieren, aber wir haben es hinten raus trotzdem wieder gut gemacht und eine souveräne Leistung gezeigt", meint Bilyk.
Kapitän fordert Steigerung
Der wie Franko Lastro und Tobias Wagner sechsmal erfolgreiche Kapitän betont: "Wir müssen das gegen Georgien definitiv ein Stück besser machen."
Österreichs Topscorer war Sebastian Frimmel mit elf Toren. Länderspieldebütant Florian Budde gelangen drei Treffer.
"Man versucht, so eine Chance zu nutzen. Es hat anscheinend gut geklappt. So ein Spiel abzuliefern, ist über dem, wovon man träumt", sagt Budde.
Die Teamleistung sei nicht zuletzt wegen der Schwächephase unmittelbar nach der Pause ausbaufähig. "Wenn man auf das Endergebnis schaut, sind wir aber zufrieden."
Teilbereiche ausbaufähig
"Wir sind mit vielem zufrieden, außer mit der Abschlussquote, die war sehr ausbaufähig. Gegen andere Gegner rächt sich das. Wir hatten das Spiel aber immer unter Kontrolle, ich hatte keine Sorge. Es war ein guter Start in die Quali", sagt ÖHB-Sportdirektor Fölser.
Auch in der Qualifikation für die EM 2026 hatte man die Türkei zweimal besiegt. Die beiden Topteams jeder Vierergruppe und die vier besten Gruppendritten lösen das Turnierticket. Das haben die Österreicher seit 2018 durchwegs geschafft. Bei der WM im Jänner ist man aber nur Zuschauer.
Nächster Gegner in der Quali ist Georgien am Sonntag (15 Uhr/live ORF 1). Das Ziel für die ÖHB-Auswahl ist die sechste EM-Teilnahme in Folge.