Eine bislang verpatzte Saison

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Westwien-Corner: Die Gründe für diese Saison

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Liebe Handball-Freunde,

aktuell Rang zwei im Unteren HLA-Playoff und durch die Niederlage in Linz haben wir die Stahlstädter noch einmal herankommen lassen.

Nein, da brauchen wir nicht lange herumreden: Wir sind mit der sehr durchwachsenen Saison nicht zufrieden.

Conny Wilczynski bloggt im Westwien-Corner über die HLA und das Nationalteam

Nichtsdestoweniger ist es für ein Fazit noch viel zu früh. Denn das Schöne am Sport ist schließlich, dass du immer eine Chance hast, die Dinge wieder gut zu machen.

Mit den Spielen in den nächsten Tagen (Westwien – Schwaz am Freitag, 17:30 Uhr LIVE bei LAOLA1.tv) können wir einen großen Schritt Richtung Viertelfinale machen und das Cup Final Four erreichen (Dienstag, 19 Uhr in der Südstadt). Theoretisch ist heuer sogar noch alles drinnen: Sowohl Meisterschaft, als auch Cupsieg.

Ob für uns große Heldentaten in den K.o.-Duellen realistisch sind? In Wahrheit denken wir noch gar nicht so weit. Ich bin mir sicher, dass mit der Fixierung des Viertelfinal-Tickets die Ruhe einkehren wird, die uns zuletzt fehlte. Und in Entscheidungs-Spielen kann ohnehin alles passieren.

Saison-Fazit hin oder her mache ich mir als Manager sehr wohl meine Gedanken, woran es gelegen hat, dass wir nicht in Schwung gekommen sind. Der siebte Platz im Grunddurchgang setzt sich aus einer Summe aus Gründen zusammen:

  1. Da wäre natürlich der Trainer-Wechsel und die damit einhergehenden Veränderungen im Spiel-System, die nona Zeit brauchen. Trotz der bisher mageren Ausbeute sind wir von Hannes Jon Jonssons Arbeit nach wie vor felsenfest überzeugt. Es gibt keinen Grund, am Isländer, der noch bis Ende 2017 Vertrag hat, zu rütteln.

  2. Den Abgang von Alex Hermann konnten wir nicht adäquat ersetzen. Es ist schwierig, ohne klassischen Linken durch die Saison zu kommen. Es steht auf meiner Agenda für die nächste Spielzeit, einen entsprechenden Spieler zu finden.

  3. Verletzte Schlüsselspieler: Unser Kader konnte die Ausfälle von Leistungsträgern wie Max Wagesreiter oder Gusti Strzadas nicht wettmachen.

  4. Junge Spieler integriert: Wir sind den eingeschlagenen Weg konsequent weitergegangen und da liegen Leistungs-Schwankungen in der Natur der Sache. Wobei ich diesen Punkt als sogar überwiegend positiv sehe, da mit Julian Ranftl, Philipp Rabenseifer, Florian Kaiper und Julian Schiffleitner Burschen Verantwortung übernommen haben, die vor einem Jahr noch keine Rolle gespielt haben. Zudem sind Sebstian Frimmel und Will Jelinek zu festen Bestandteilen des A-Nationalteams geworden.

Das lässt mich wiederum zuversichtlich auf die kommenden Aufgaben sowie die nächste Saison blicken, in der wir weiter auf Kontinuität setzen werden, aber naturgemäß noch einige Herausforderungen auf uns warten.

Euer Conny

 


Westwien - Schwaz am Freitag, 17:30 Uhr LIVE bei LAOLA1.tv und im Free-TV auf A1-Tv

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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