Nun pausieren auch die obersten heimischen Ligen in Österreichs Handball wegen der Coronavirus-Gefahr.
Bis mindestens 3. April werden die Bewerbe der spusu Liga, spusu Challenge und der Regionalliga (alle Männer) sowie der WHA und BLF (beide Frauen) unterbrochen. Dies gibt Österreichs Handball-Bund (ÖHB) am Mittwochnachmittag in einer Presseaussendung bekannt.
"Da gerade im Handballsport die Spielerinnen und Spieler einem engen körperlichen Kontakt ausgesetzt sind ist die Gefahr von der Übertragung des Virus auf andere Personen extrem hoch. Dazu kommt, dass auf Empfehlung der Bundesregierung „soziale“ Kontakte auf das Notwendigste einzuschränken sind und deshalb auch noch weitere Maßnahmen (wie z. B. Schließungen von Kindergärten und Schulen etc.) kurz bevor stehen", steht in der Mitteilung.
"Zu berücksichtigen ist auch, dass bereits jetzt Einschränkungen in der Reisefreiheit (in manchen Ligen beispielsweise durch Arbeitgeber der Spieler/innen) bestehen und sich auch die Zahl der unter Quarantäne stehenden Personen ständig erhöht. Da zu erwarten ist, dass auch Teilnehmer/innen des österreichischen Handballsportes davon betroffen sein werden, kann ein geregelter Spielbetrieb in den nächsten Wochen nicht garantiert werden."
"Aus diesem Grund werden sowohl aus gesundheitlicher Sicht, die im Vordergrund zu stehen hat, als auch aus sportlicher Sicht, die laufenden Bewerbe des ÖHB ab sofort und bis mindestens Freitag, 3. April unterbrochen. Die in diesem Zeitraum angesetzten Spiele der spusu LIGA, spusu CHALLENGE, WHA, BLF und Regionalliga Männer sowie deren zugehörige Nachwuchsbewerbe finden nicht statt. Ob das ÖHB Cupfinal-Event (Final 4 Männer und Finale Frauen), das für 10./11. April angesetzt ist, zu diesem Termin stattfinden kann, wird in den kommenden Tagen entschieden."