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Spanien steht erneut im Finale der Handball-EM
Der vierfache Rekordsieger Schweden und Titelverteidiger Spanien spielen am Sonntag (18:00 Uhr/live ORF Sport +) um Europas Handball-Krone.
Die Skandinavier setzen sich im Halbfinale in Budapest gegen Frankreich mit 34:33 (17:14) durch. Spanien hält Weltmeister Dänemark zuvor mit 29:25 (13:14) in Schach und darf damit weiter vom Titel-Hattrick träumen.
Die Dänen erwischen den besseren Start und liegen in der ersten Halbzeit teilweise mit vier Toren vorne - auch weil sich Tormann Niklas Landin zunächst in prächtiger Verfassung präsentiert. Doch mit zunehmender Spielzeit läuft sein Gegenüber Gonzalo Perez de Vargas zur Höchstform auf, sodass die Spanier den Abstand bis zur Pause auf ein Tor verkürzen.
Zehn Minuten nach dem Wechsel geht der Titelverteidiger, der auch 2018 gewonnen hatte, bei 17:16 erstmals in Führung und gibt diese bis zum Schluss nicht mehr ab. Bester Werfer beim Sieger ist Aleix Gomez mit elf Toren. Für Dänemark trifft Superstar Mikkel Hansen achtmal.
Neuauflage des EM-Finales von 2018
Auch im zweiten Halbfinale schlüpft ein Tormann in die Hauptrolle. Schwedens Andreas Palicka ist bei seinem Turnier-Comeback nach überstandener Corona-Infektion der überragende Mann auf dem Parkett. Der 35-Jährige zeigt nicht nur zahlreiche Glanzparaden, sondern erzielt auch noch drei Tore.
Im zweiten Durchgang lässt der Routinier zwar etwas nach, ist gerade in der heißen Schlussphase aber wieder hellwach. Im Angriff ist Jim Gottfridsson nicht zu stoppen. Mit neun Toren führt der Regisseur die Skandinavier zum Sieg. Für Frankreich ist Hugo Descat achtmal erfolgreich.
Zuvor hat sich Norwegen in einem Krimi (34:33 nach Verlängerung) gegen Island Platz fünf gesichert. Die Norweger sind damit wie Dänemark, Frankreich, Spanien und die beiden Ausrichter Polen und Schweden sicher bei der WM im kommenden Jahr dabei.
Die weiteren Europa-Startplätze werden in Playoff-Spielen vergeben. Um dorthin zu kommen, muss Österreich, das die EM auf Platz 20 beendet hatte, zuvor noch eine weitere Playoff-Phase absolvieren. Die Paarungen für beide Phasen werden am Samstag (15:30 Uhr/live ORF Sport +) in Budapest ausgelost.