Überraschung im Champions-League-Finale

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Der Titel in der Handball-Champions-League der Herren geht erstmals nach Mazedonien.

Vardar Skopje setzt sich im Endspiel des Final-Four-Turniers in Köln gegen Paris St. Germain mit 24:23 (11:12) durch und verhindert damit das erste Triple des französischen Meisters und Cup-Siegers.

Favorit PSG läuft die längste Zeit des Spiels einem Rückstand nach und scheitert häufig an Torhüter Sterbik, das entscheidende Tor durch Cupic fällt allerdings erst zwei Sekunden vor dem Ende.

Für den kroatischen Goldtorschützen ist es zudem die persönliche Titelverteidigung, er gewann im Vorjahr mit dem polnischen Klub Kielce.

Sterbik, Weltmeister 2013 mit Spanien, verbuchte insgesamt 16 Saves und verdiente sich damit auch den MVP-Titel des Final-Four-Turniers. Topscorer der Champions League ist PSGs Uwe Gensheimer, der Deutsche kommt auf 115 Tore - davon allerdings nur zwei im Endspiel.

Auch der FC Barcelona unterliegt

Schon im Halbfinale hatte sich Skopje erst durch einen Last-Minute-Treffer hauchdünn mit 26:25 gegen den FC Barcelona durchgesetzt. PSG setzte sich wiederrum mit 27:26 gegen Veszprem durch.

Im kleinen Finale hatte ebenfalls der klingendere Name das Nachsehen, die Ungarn holten sich Bronze mit einem 34:30 (18:17) über die Katalanen.

Vardar Skopje ist der sechste unterschiedliche Titelträger in den letzten sechs Jahren, in den letzten drei Saisonen scheiterten die Mazedonier stets im Viertelfinale. Die Damen mussten sich erst vor einem knappen Monat im CL-Finale gegen Györ geschlagen geben.

"Nachdem wir Barcelona geschlagen hatten, sah man in den Augen der Spieler, dass wir nicht hergekommen sind, um Köln zu sehen", sagt Sterbik, der schon zum vierten Mal den höchsten Vereinstitel im europäischen Handball erringen konnte.

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