New England geht als Nummer 1 in die Playoffs

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Der Weg in die Super Bowl LI wird auf Seiten der AFC über Foxborough gehen.

Die New England Patriots schließen die NFL-Regular-Season mit einem 35:14-Auswärtssieg bei den Miami Dolphins (10-6) und einem Record von 14-2 ab, was ihnen den Top Seed und damit nicht nur ein First-Round-Bye, sondern auch durchgehenden Heimvorteil garantiert.

Tom Brady liefert eine lupenreine Vorstellung mit 276 Yards und 3 Touchdowns ab. Mit insgesamt 28 TDs bei 2 Interceptions stellt er eine neue Saison-Bestmarke auf.

Noch nie hatte ein Quarterback in der Regular Season ein so gutes Verhältnis dieser beiden Statistiken zueinander.

Miami ist auch in den Playoffs, allerdings nur als sechster AFC-Seed. Das beschert ihnen ein Wild-Card-Auswärtsspiel bei den Pittsburgh Steelers (11-5), die gegen die Cleveland Browns (1-15) angesichts der unveränderlichen Postseason-Verhältnisse alle wichtigen Starter schonen und gegen das schlechteste Team des Jahres erst nach Overtime 27:24 gewinnen.

Cleveland hat mit dieser Pleite den ersten Pick im NFL-Draft 2017 fix.

Niederlagen für die Texas-Teams

Die Dallas Cowboys (13-3), die das Gegenstück zu New England in der NFC darstellen, machen es Pittsburgh gleich und treten bei den Philadelphia Eagles (7-9) mit einer Rumpftruppe an. Dementsprechend ist die 13:27-Niederlage nicht überraschend.

Unter anderem kommt Tony Romo, der langzeitverletzte und später zugunsten von Dak Prescott gebenchte Ex-Stammspielmacher zu einem Kurz-Comeback (4/8, 29 Yards, 1 Touchdown).

Die Houston Texans (9-7) verlieren das AFC-South-Duell bei den Tennessee Titans (9-7) 17:24, sind jedoch aufgrund des besseren Verhältnisses in Spielen innerhalb der Division voran. Für Tennessee ist die knappe Niederlage bei Kansas City aus Woche 15 dadurch umso bitterer.

Schmerzhaft könnte für die Texaner werden, dass Quarterback Tom Savage zwischenzeitlich wegen des Verdachts einer Gehirnerschütterung aussetzen muss. Sollte sich der Verdacht bestätigen, ist sein Status für die Playoffs in Gefahr, und der ausgebootete Brock Osweiler müsste das Team - wie er es auch in dieser Begegnung längste Zeit tut - wieder übernehmen.

Rekord für Jameis Winston

Die Carolina Panthers (6-10), letztjähriger Super-Bowl-Teilnehmer, beenden ihre Saison mit einer Herzschlag-Niederlage bei den Tampa Bay Buccaneers (9-7). Das Team rund um Cam Newton scheitert kurz vor Ende mit einer potenziell siegbringenden Two-Point-Conversion und verliert 16:17.

Tampa Bay verpasst die Playoffs, da neben dem Sieg noch Schützenhilfe in sechs (!) anderen Spielen notwendig gewesen wäre. Die Dallas-Niederlage vernichtet diese Chancen.

Zumindest Jameis Winston darf sich seine Saison aber einrahmen. Der Tampa-Quarterback ist der erste Spielmacher in der NFL-Geschichte, der in seinen ersten beiden Jahren auf jeweils über 4.000 Yards kommt. Den Rekord von Andrew Luck (mit 8.196 Yards die meisten in den ersten beiden Seasons) verpasst er jedoch um 65 Yards.

Auch in Indianapolis geht es spannend zu, die Colts (8-8) drehen das Spiel gegen die Jacksonville Jaguars (3-13) erst in der Schlussphase zum 24:20.

Bitter verläuft das Spiel jedoch für Indy-Kicker Adam Vinatieri: Er verpasst die persönliche Rate von 90 Prozent erfolgreich verwerteter Field Goals, die ihm vertraglich einen Bonus von 500.000 Dollar gesichert hätte. Da er einen seiner beiden Trys verkickt, bekommt er das Geld nicht.

Abschied ohne Feuerwerk

In Minnesota empfiehlt sich Sam Bradford für den Starter-Job im kommenden Jahr, wenn Stammkraft Teddy Bridgewater zurückkehrt. Er führt die Vikings (8-8) mit 250 Yards und 3 Touchdowns zu einem klaren 38:10-Sieg über die Chicago Bears (3-13). Schlagzeilen in Minneapolis machen auch Protester, die ein Banner vom Stadiondach hissen.

Bei den Baltimore Ravens (8-8) beendet Veteran-Wide-Receiver Steve Smith seine Karriere mit einer mauen Vorstellung. Die Raben verlieren bei den Cincinnati Bengals (6-9-1) 10:27, Smith kommt auf mäßige 34 Receiving Yards.

Die New York Jets (5-11) besänftigen ihre Fans nach einer schwachen Saison mit einem klaren 30:10 über die Buffalo Bills (7-9). Dabei kommen die Jets unter anderem zu einem Slapstick-Touchdown, als sie einen Kickoff in der Endzone recovern.



Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»

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