Trade-Schocker in der NFL

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Kurz vor dem offiziellen Beginn der Free Agency in der NFL (22 Uhr MEZ) sickert ein Trade-Schocker durch.

Laut "ESPN" schicken die Houston Texans Flop-Quarterback Brock Osweiler, einen Zweitrunden-Draftpick 2018 und einen Sechstrundenpick 2017 zu den Cleveland Browns. Im Gegenzug erhalten die Texans nur einen Viertrunden-Draftpick 2017.

Hintergrund: Osweiler wurde erst letzte Saison verpflichtet, konnte den Erwartungen aber nicht gerecht werden. Da er enorm überteuert ist, schicken ihn die Texans nun zu den Browns und "bezahlen" dies auch noch mit Draftpicks.

Um genau zu sein, sparen die Texaner 16 Millionen Dollar Gehalt und 10 Millionen Dollar Capspace.

Kommt jetzt Tony Romo?

Die Browns haben hingegen genügend Capspace, um den überteuerten Vertrag von Osweiler aufzunehmen. Laut "ESPN Insider" Adam Schefter plant Cleveland aber auch nicht mit dem 26-Jährigen als Starting-Quarterback. So könnte er per Trade direkt wieder weitergegeben werden.

In Texas muss man sich nun nach nur einer Saison erneut auf die Suche nach einem QB machen. Die Lösung könnte Tony Romo sein, der entgegen früherer Berichte nun doch nicht von den Dallas Cowboys entlassen werden dürfte.

Vielmehr glauben die Cowboys daran, den 36-Jährige trotz eines hohen Vertrags per Trade an den Mann zu bringen. Genau hier könnten die Texans ins Spiel kommen, die nach Osweilers Abgang wieder Capspace zur Verfügung haben.

Was sonst noch los ist

Indes sickern einige andere Deals schon vor dem offiziellen Beginn der Free-Agency-Phase durch. Gleich drei Wide Receiver dürften bereits vom Markt sein: Torrey Smith soll für drei Jahre (15 Mio. Dollar) bei den Philadelphia Eagles unterschreiben, Robert Woods für fünf Jahre (39 Mio. Dollar) bei den L.A. Rams und Ted Ginn jr. bei den New Orleans Saints.

Die Denver Broncos verstärken sich mit Ronald Leary. Der Guard soll in vier Jahren 35 Mio. Dollar kassieren. Defensive Tackle Nick Fairley zieht es nach New Orleans, den heiß umworbenen Star-Cornerback A.J. Bouye zu den Jacksonville Jaguars.

Jay Cutler wurde wie erwartet von den Chicago Bears entlassen und ist somit zu haben. Die New York Jets sollen Interesse zeigen.

Transferzeit in der NFL! LAOLA1 analysiert die interessantesten Kaliber dieser Free Agency:

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MLB DONT'A HIGHTOWER (New England Patriots): Starten wir mit einigen Champions, den Patriots droht nämlich der Abgang diverser Free Agents. Jener von Hightower würde extrem weh tun. Ein besserer Inside Linebacker ist in dieser Free Agency nicht zu bekommen, generell ist er einer der besten Free Agents dieses Jahrgangs. Mit 27 ist er im besten Football-Alter und zudem einer der Leader von New Englands Defense.

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TE MARTELLUS BENNETT (New England Patriots): Ihn als Absicherung für Rob Gronkowski zu verpflichten, hat sich angesichts der Verletzung des Superstar-Tight-Ends für die Patriots voll bezahlt gemacht. Es wird nicht an Interessenten mangeln.

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RB LEGARRETTE BLOUNT (New England Patriots): Kein NFL-RB schaffte 2016 in der Regular Season mehr Rushing-TDs als seine 18. Nicht schlecht für einen Spieler, der in der letzten Free Agency einen Monat lang auf einen Vertrag warten musste. Ein guter "Closer", aber funktioniert er auch außerhalb von New England? Diesen Nachweis blieb er bislang schuldig. Seinen eindimensionalen Spielstil muss man richtig einsetzen.

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CB LOGAN RYAN (New England Patriots): Cornerbacks werden in der Free Agency gerne bezahlt, Champions ebenso. Dies ist ein günstiges Timing für Ryan, dessen starke Playoffs sich extra bezahlt machen.

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DE ALAN BRANCH (New England Patriots): Mit 32 nicht mehr der Jüngste und als Mitglied von vier Teams auch schon weit gereist. Wer Erfahrung und einen guten Laufverteidiger, der eine starke Saison hinter sich hat, braucht, ist hier richtig.

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DE JABAAL SHEARD (New England Patriots): Seine 2015er-Saison war besser, steigerte sich aber am Weg zum Titel. Mit Sheard bekommt man einen soliden Quarterback-Jäger, der mit 27 in einem guten Alter ist.

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DE CHRIS LONG (New England Patriots): Die besten Jahre des Nummer-2-Picks aus dem Jahr 2008 sind vorbei, aber mit seinem Einjahres-Vertrag in New England hat er alles richtig gemacht, weil er sich nach den trostlosen Jahren bei den Rams seinen Super-Bowl-Traum erfüllt hat.

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WR MICHAEL FLOYD (New England Patriots): Eigentlich nur ein "halber Patriot", da zuvor jahrelang in Arizona und dort 2016 unrühmlich hinausgeflogen. Wer gibt ihm seine dritte Chance?

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WR ALSHON JEFFERY (Chicago Bears): Kommen wir zu einigen "Hauptpreisen" dieser Free Agency: Receiver der Güteklasse von Jeffery landen eher selten auf dem freien Markt. Wenn man tief in die Tasche greift und vor allem über seine zuletzt immer lästigeren Verletzungsprobleme hinweg sieht, bekommt man einen starken Einser-WR.

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DE CALAIS CAMPBELL (Arizona Cardinals): Auf seiner Position ein Kapazunder, der in knapp einem Jahrzehnt in Arizona seine Klasse nachhaltig unter Beweis gestellt hat. Mit 30 Jahren aber eher keine langfristige Lösung mehr.

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NT BRANDON WILLIAMS (Baltimore Ravens): Gegen das Laufspiel ein absolutes Ass.

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CB A.J. BOUYE (Houston Texans): Cornerbacks gehören zu den Schwerverdienern der Free Agency und dies wird auch für Shootingstar Bouye gelten.

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CB STEPHON GILMORE (Buffalo Bills): Auch Gilmore wird noch in dieser Woche ein reicher Mann sein. Shutdown Corner werden bezahlt.

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G KEVIN ZEITLER (Cincinnati Bengals): Eine gute O-Line kann für Erfolg oder Misserfolg entscheidend sein. Der Erstrunden-Pick aus dem Jahr 2012 wird gerade das Laufspiel seines nächsten Arbeitgebers bereichern.

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NT DONTARI POE (Kansas City Chiefs): Einer der absoluten Stars auf seiner Position, auch wenn seine Leistungen zuletzt nicht immer unumstritten waren. Es wird sich dennoch ein glücklicher Abnehmer finden.

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RB ADRIAN PETERSON (Minnesota Vikings): Kommen wir zu den Kategorien Ballträger und Spieler mit Fragezeichen. Beides vereint AP bestens. Gibt es einen namhafteren Spieler in dieser Free Agency? Tendenziell nicht. Aber hat es der Superstar noch drauf? Sein Flirt mit New England macht schon Sinn. Die Verantwortung würde dort nicht auf ihm lasten und wer aus einem Läufer wie Blount so viele TDs herausholt... Man will sich gar nicht ausmalen, was mit einem Peterson in Normalform möglich wäre.

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RB JAMAAL CHARLES (Kansas City Chiefs): Ein ähnlich gelagerter Fall wie Peterson. Charles zählt zu den aufregenderen RBs seiner Generation, aber der Körper wollte zuletzt nicht mehr so richtig mitmachen. Ein Engagement als Nummer zwei bei einer Franchise mit Titel-Ambitionen würde wohl am meisten Sinn machen.

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RB LATAVIUS MURRAY (Oakland Raiders): Sein Repertoire ist beschränkt, aber seine Power und sein Näschen für die Endzone sind einen Versuch wert, wobei man betonen sollte, dass der Markt für RBs ein undankbarer ist. Den meisten Teams bieten sich genügend Alternativen, auch junge, es wartet ein starker RB-Draft. Soll heißen: Die Gehaltsvorstellung von so manchen RB dürfte enttäuscht werden.

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RB DEANGELO WILLIAMS (Pittsburgh Steelers): Der beste Le'Veon-Bell-Backup der Welt.

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RB DANNY WOODHEAD (Los Angeles Chargers): Sein Kreuzbandriss zu Beginn der letzten Saison und seine 32 Jahre stellen natürlich Fragezeichen dar. Aber seine Stärke im Passspiel macht Woodhead zu einer Allzweckwaffe, die man gerne als Alternative im Backfield hat.

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RB EDDIE LACY (Green Bay Packers): Talent und Alter (26) hätten eigentlich verhindern müssen, dass er auf dem Free-Ageny-Markt landet, aber Verletzungsanfälligkeit und Hingabe zum Sport stellen große Fragezeichen dar. Es wird ein Team geben, das glaubt, dass Eddie nicht zu lazy ist... Angesichts seines Potenzials könnte er sich natürlich auch als Volltreffer erweisen.

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RB CHRISTINE MICHAEL (Green Bay Packers): Mit Michael ist auch ein zweiter Packers-Ballträger zu haben. Konnte 2016 sowohl in Seattle als auch in Green Bay nicht beweisen, dass er zur Nummer eins taugt.

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G T.J. LANG (Green Bay Packers): Lacy und Michael sind beileibe nicht die einzigen Free Agents von Green Bay, also schieben wir mal einige weitere potenzielle Packers-Abgänge ein. Zum Beispiel Lang, der fraglos zu den besten Guards in dieser Free Agency zählt.

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OLB NICK PERRY (Green Bay Packers): Ein gefährlicher Pass Rusher. Elf Sacks aus der Vorsaison müsste man erst einmal ersetzen.

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OLB JULIUS PEPPERS (Green Bay Packers): Auch mit 37 hat die lebende Quarterback-Jäger-Legende noch nicht genug. Er war einer der eher raren namhaften Free-Agent-Neuzugänge in Green Bay und hat sich fraglos bezahlt gemacht. Für offensichtliche Passsituationen macht er immer noch Sinn.

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SS MICAH HYDE (Green Bay Packers): Solche "Schweizer Taschenmesser" sind gefragt. Er kann Cornerback genauso spielen wie Saftey, genauso taugt er als Punt-Returner.

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TE JARED COOK (Green Bay Packers): In und rund um Dallas sollte man seinen Namen nicht zu laut aussprechen. Stichworte: Play des Jahres. Ein Gronkowski wird er nie, aber er kann seinen fairen Anteil zum Erfolg leisten. Das hat er in seiner ersten Packers-Saison bewiesen.

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TE VERNON DAVIS (Washington Redskins): Allzu spektakulär ist der Tight-End-Markt diesmal nicht, wenn man Bennett (siehe Patriots) außen vor lässt. Für Davis gilt: Totgesagte leben offensichtlich länger. Der Veteran hat sich in Washington als wertvolle Alternative zu einem Einser-TE etabliert. UPDATE: Davis bleibt in Washington, ein smarter Move.

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OLB DEMARCUS WARE (Denver Broncos): Bleiben wir bei der Kategorie "Oldie und vielleicht auch Goldie" - also Spieler, die mit Risiko verbunden sind, aber in gewissen Situationen wertvoll sein könnten. Ware hatte großen Wert am Weg zum Super-Bowl-Triumph Denvers im Jahr 2006, aber mit 34 wird er nicht jünger. Wenn gesund, sind gegnerische QBs aber immer noch in Gefahr.

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OT RUSSELL OKUNG (Denver Broncos): Mit 29 noch nicht so alt, auch wenn er 2016 ganz alt ausgesehen hat. Konnte in Denver nicht an seine Seattle-Jahre anschließen, wird aber dank seines guten Namens und des schwachen Tackle-Markts problemlos einen neuen Arbeitgeber finden.

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OT RYAN CLADY (New York Jets): Okungs Vorgänger in Denver verbrachte in den vergangenen Jahren gefühlt mehr Zeit beim Onkel Doktor als auf dem Spielfeld. Seine Klasse ist in der Theorie unbestritten, aber ob sein Körper in der Praxis noch mitspielt?

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C NICK MANGOLD (New York Jets): Ohne jeden Zweifel einer der besten Center seiner Generation. Wer sich mit dem siebenfachen Pro Bowler für ein oder zwei Jahre Erfahrung einkaufen will, ist beim 33-Jährigen richtig.

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OT ANDREW WHITWORTH (Cincinnati Bengals): Auf seiner Position immer noch ein Pro Bowler, aber bereits 35. Aber Könner im Beschützen des Quarterbacks sind immer gefragt.

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DE DWIGHT FREENEY (Atlanta Falcons): Wie man als Ikone zum So-helfe-ich-einem-Contender-in-gewissen-Situationen-Spieler mutiert, hat Freeney in den vergangenen beiden Saisonen in Arizona und Atlanta vorgezeigt, auch wenn es letztlich nicht zum ganz großen Super-Bowl-Wurf reichte. Der 37-Jährige hat definitiv ein Näschen für Titelanwärter, also sollte man im Auge haben, wo er unterschreibt, so er seine Karriere verlängert.

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DE MARIO WILLIAMS (Miami Dolphins): Mit seinen 32 Jahren kommt der Nummer-1-Pick des Drafts 2006 auch langsam in seine "Freeney-Jahre". Sein Engagement in Miami verlief nicht nach Wunsch. Vielleicht findet er diesmal ein gutes Team, bei dem er erfolgreicher die zweite Geige spielen kann.

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OLB LORENZO ALEXANDER (Buffalo Bills): Mit 33 den großen Durchbruch zu schaffen und mit 12,5 Sacks den bisherigen Karriere-Bestwert (2,5) zu ver-x-fachen, ist wirklich nice. Normal ist das ideales Timing, da man danach bezahlt wird. Aber ob es das Geldbörserl auch in diesem Alter noch freuen wird?

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ILB ZACH BROWN (Buffalo Bills): Da wird mit Zach Brown eher ein anderer Bill reich. Der 27-Jährige hat seinen Einjahres-Vertrag in Buffalo perfekt zu einer Breakout-Season genutzt. Die Frage ist halt, wie sehr er vom System der Ryan-Brüder profitiert hat.

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DT NICK FAIRLEY (New Orleans Saints): Apropos Einjahres-Vertrag nutzen. Auf sich selbst gewettet und gewonnen hat Fairley. Aber leichte Zweifel, ob es der inzwischen 29-Jährige jemals konstant auf die Reihe kriegen wird, seien erlaubt - Potenzial hin oder her.

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DT JOHNATHAN HANKINS (New York Giants): Das Wort Schnäppchen muss Hankins gar nicht kennen. Der gute Herr ist erst 24, ist eine Macht gegen den Lauf und sollte zu den Abräumern dieser Free Agency zählen.

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DE CHRIS BAKER (Washington Redskins): Wird im Verlauf der kommenden Saison 30, sollte aber noch das eine oder andere starke Jahr in sich haben.

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OLB MALCOLM SMITH (Oakland Raiders): Will jemand einen Super-Bowl-MVP? Smith war dies im Dress der Seattle Seahawks im Jahr 2014. In den letzten beiden Saisonen war er ein solides Mitglied der Raiders-Defense.

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SS TONY JEFFERSON (Arizona Cardinals): Wer einen starken Safety, der mt 25 erst in seine besten Jahre kommt, sucht, sollte hier zuschlagen.

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SS T.J. MCDONALD (Los Angeles Rams): Wer Hilfe auf der Safety-Position braucht, ist hier ebenfalls gut aufgehoben.

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SS BARRY CHURCH (Dallas Cowboys): Im Contract-Year einen Leistungssprung zu machen, ist nie ein Fehler für das eigene Konto.

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SS JOHNATHAN CYPRIEN (Jacksonville Jaguars): Der Safety hat ein gutes Jahr hinter sich, davor aber Anlaufzeit gebraucht. Die Frage ist, welchen Cyprien man kauft.

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OT RILEY REIFF (Detroit Lions): Der Tackle-Markt ist überschaubar tief, davon werden Akteure wie Reiff profitieren.

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G LARRY WARFORD (Detroit Lions): Noch ein Mitglied von Detroits O-Line. Er wäre eine Hilfe für das eigene Laufspiel.

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OT RICKY WAGNER (Baltimore Ravens): Ein weiterer Tackle, der abkassieren wird.

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OT MATT KALIL (Minnesota Vikings): Ein guter Name, dessen Ruf in den letzten Jahren leistungsbedingt jedoch enorm gelitten hat. Aber er wird vermutlich ein gutes Beispiel dafür, dass manche Teams auf Verdacht dafür bezahlen, dass Spieler ihr Potenzial doch abrufen können. Vielleicht hilft ja ein Tapetenwechsel.

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CB PRINCE AMUKAMARA (Jacksonville Jaguars): Noch einige Cornerbacks, da diese immer gefragt sind: Mit Amukamara holt man sich solide Deckungsarbeit ins Haus.

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CB DRE KIRKPATRICK (Cincinnati Bengals): Von ihm hätte man mehr erwartet, als er gedraftet wurde, aber das ändert nichts daran, dass ihn eine Franchise gut bezahlen wird.

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CB MORRIS CLAIBORNE (Dallas Cowboys): Apropos Draft und mehr erwarten... Bei Claiborne kommen zudem immer wieder Verletztungen dazu. Aber er hat zuletzt zumindest angedeutet, was in ihm stecken täte, bevor er sich wieder einmal verletzte.

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CB DARRELLE REVIS (New York Jets): Wer traut sich? (Da wir positiv bleiben wollen, merken wir an, dass diese Allzeit-Größe ihre Karriere sicher nicht auf dem sportlichen Niveau von 2016 samt den folgenden Negativschlagzeilen beenden möchte).

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WR DESEAN JACKSON (Washingon Redskins): Falls jemand die Receiver bereits vermisst hat, jetzt kommt eine geballte Ladung. WR gibt es in dieser Free Agency in allen Gattungen, ob jünger, routinierter, kräftig oder schnell. Hier ein besonders berühmtes Exemplar aus der Gattung "Nicht mehr ganz jung, aber immer noch flink".

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WR PIERRE GARCON (Washington Redskins): Auch Jacksons kongenialer Partner aus Washington ist zu haben.

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WR TERRELLE PRYOR (Cleveland Browns): Das Experiment, Pryor vom QB zum WR umzuschulen ging voll auf. Mit ihm bekäme man ein wirklich spannendes Projekt.

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WR BRANDON MARSHALL (New York Jets): Man sollte sich nicht von der Albtraum-Saison bei den Jets täuschen lassen. Im Karriere-Herbst könnte Marshall einen Contender sehr wohl noch einmal helfen. Außerdem wollen wir ihn zumindest ein Mal in den Playoffs sehen. UPDATE: Bei den NY Giants könnte es mit der Postseason klappen. Der Wechsel ist angesichts seines medialen Engagements in New York auch wenig überraschend.

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WR KENNY BRITT (Los Angeles Rams): Ein 1000-Yards-Receiver der Rams zu sein, konnten im letzten Jahrzehnt nicht viele von sich behaupten. Genau gesagt war Britt der erste seit Torry Holt 2007. Vielleicht ist dem 28-Jährigen nach all den Jahren ja tatsächlich der Knopf aufgegangen.

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WR TORREY SMITH (San Francisco 49ers): Smith und die 49ers hat sportlich einfach nicht gepasst, mit gutem QB-Spiel war er auch nicht gesegnet. Aber schnell ist er immer noch und Speedster sind gefragt.

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WR KENNY STILLS Miami Dolphins): Auch Stills steht ungern still, um mal einen ganz schlechten Wortwitz einzustreuen, und punktet am ehesten mit seiner Geschwindigkeit. Wobei er sich auch in anderen Bereichen zumindest gesteigert hat.

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WR KENDALL WRIGHT (Tennessee Titans): Potenzial und Ertrag haben bei Wright nie so recht zusammen gepasst. Vielleicht hilft ein Tapetenwechsel.

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WR CORDARRELLE PATTERSON (Minnesota Vikings): Apropos nicht zusammenpassendes Potenzial und Ertrag. Patterson hat alle physischen Ingredienzen zum "Biest", das sieht man auch an seiner Gefährlichkeit bei Returns. Eine Zutat fehlt ihm leider: Die Liebe zum Lernen von Routen. Aber vielleicht hilft ja anderes Coaching...

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WR ROBERT WOODS (Buffalo Bills): An Chris Hogan von den Patriots hat man gesehen, dass man als Receiver schon einen gewissen Wert entwickeln kann, wenn man Buffalo verlässt.

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WR BRANDON LAFELL (Cincinnati Bengals): Gut genug, um stets einen Job als Zweier-Receiver zu bekommen, nicht gut genug - oder sagen wir nicht konstant genug - um diesen auch langfristig zu behalten.

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WR TED GINN (Carolina Panthers): In Carolina auch als Receiver besser als sein Ruf, aber man fragt sich langsam, ob er nur bei den Panthers funktioniert?

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QB MIKE GLENNON (Tampa Bay Buccaneers): Huch, es gibt sie ja doch, die Free-Agent-Quarterbacks! Wir wollen nicht so tun, als wären wirkliche Granaten, die man bedenkenlos engagieren kann, zu haben. Glennon ist zumindest ein interessantes Projekt. Finanziell ist nicht auszuschließen, dass er zum diesjährigen Brock Osweiler wird. Sportlich wünschen wir ihm ein besseres Abschneiden. Vieles deutet darauf hin, dass er der nächste QB der Chicago Bears wird.

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QB COLIN KAEPERNICK (San Francisco 49ers): Der gute Herr hat sein Team in die Super Bowl geführt. Mit dem richtigen Personal um ihn herum (und einer brauchbaren Defense) lassen sich seine Defizite kaschieren. Dann kommt auch sein unglaubliches athletisches Potenzial zur Geltung. Wenn man ihm auch noch beibringt, genauer zu zielen und gegnerische Defenses zu lesen... Wie gesagt: Wenn...! 

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QB BRIAN HOYER Chicago Bears): Er wäre ein idealer Backup für ein gutes Team oder ein Überbrückungs-Starter für ein schlechtes Team. Den Ball bewegen kann er, aber je höher das Niveau desto eher werden seine Limits offenkundig.

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QB RYAN FITZPATRICK (New York Jets): So schnell geht es in der NFL. Im Vorjahr pokerte er noch (zu lange) um einen fetten Deal, nun steht er auf der Straße. Dass er einen neuen Arbeitgeber finden wird, steht außer Frage. Aber hochwertiger Backup als Absicherung bei einem guten Team passt wohl am besten zu seinen Fähigkeiten.

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QB GENO SMITH (New York Jets): Auch Fitzpatricks Backup sucht einen neuen Job. Er selbst glaubt nach wie vor, dass er ein Superstar werden kann. Vielleicht sollte man ihm diese Chance gewähren. Kriegt er es auf die Reihe, könnte er gemessen an anderen QB-Gehältern zu einem Schnäppchen werden.

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QB TONY ROMO (Dallas Cowboys): Spät, aber doch und last, aber ganz sicher nicht least gesellt sich mit Donnerstag doch noch ein Superstar-QB zur Spielmacher-Auswahl. Romo darf sich ein neues Team suchen. Sein neuer Arbeitgeber bekommt Erfahrung und Können, geht jedoch das enorme Risiko eines bereits arg in Mitleidenschaft gezogenen Körpers ein.

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Textquelle: © LAOLA1.at

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