Waller: "Bin auf mich selber angefressen"
Trotz der starken Serie gegen die Satzbälle im zweiten Satz analysiert Waller selbstkritisch: "Ich bin auf mich selber angefressen. Ich hatte keinen Touch in der Defense. Es tut weh, so verlieren. Wir haben aufgeholt auf 20:20, dann mach ich den Servicefehler. Da ist wohl das Momentum wieder umgesprungen."
Robin Seidl hatte mit Fortdauer des Spiels mit der Angriffslast zu kämpfen, da er von den Deutschen vorwiegend anserviert wurde. "Im ersten Satz hatte ich noch recht gut Power gehabt, da sind die Angriffe durchgegangen. Im zweiten haben sie die Angriffe dann gut verteidigt, im dritten auch. Vielleicht hätte ich mir shotten müssen", so der Kärntner.
Dem Duo ist die Enttäuschung nach dem Zwischenrunden-Aus anzumerken, die Erwartungshaltung war höher. "Es ist schade, dass wir die Form, die wir aufgebaut haben, nicht halten konnten", so Seidl. "Normalerweise spielen wir ein konstantes Side-Out. Das war in dem Match ab Mitte des zweiten Satzes nicht mehr der Fall. Leider haben wir auch zu wenig Block-Defense geholt, um bei ihnen dranzubleiben."