Pöltl scort und gewinnt gegen Nowitzki

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Bewegter Montag für Jakob Pöltl: Stunden nach seinem zweiten erfolgreichen Ausflug in die D-League trägt er zum 100:78-Heimsieg der Toronto Raptors in der NBA gegen die Dallas Mavericks in 12 Minuten 4 Punkte (1/1 2er, 2/2 Freiwürfe), 2 Defensiv-Rebounds, 2 Steals, 1 Block und 1 Assist bei je 3 Fouls und Turnovers bei.

Der Wiener wird bei seinem ersten Aufeinandertreffen mit Dirk Nowitzki minutenlang vom besten europäischen NBA-Spieler aller Zeiten verteidigt und scort auch im direkten Duell.

Topscorer der Partie sind DeMar DeRozan (25), Norman Powell (19), Jonas Valanciunas (14+12 Rebounds) bzw. Harrison Barnes (18) und Nowitzki (17).

Mit einer 39:28-Bilanz liegen die Raptors weiter auf Rang vier der Eastern Conference. Die drittplatzierten Wizards (41-25) verlieren ebenso wie die fünftplatzierten Hawks (37-30).

Pech bei Offensiv-Foul

Bei Toronto fehlen weiterhin die verletzen Lowry und Carroll, bei Dallas muss Nerlens Noel passen. Die Mavericks nützen zu Beginn die Vorteile, die dadurch entstehen, dass der wurfstarke Nowitzki als Center den gegnerischen Big Man nach außen zieht.

Die Raptors ihrerseits suchen das Mismatch unter dem Korb mit Jonas Valanciunas, beide Teams sind mit ihrer Taktik erfolgreich.

Pöltl, der beim D-League-Spiel mehr als 30 Minuten auf dem Parkett stand und je 11 Punkte und Rebounds sowie 5 Blocks sammelte, kommt dreieinhalb Minuten vor der ersten Pause beim Stand von 17:20 als erster Großer von der Bank.

Einem Foul an Dwight Powell lässt er gute Help-Defense folgen, die in einem Mavs-Turnover und einem DeRozan-Dunk im Fastbreak mündet. Dazu kommt ein Ballgewinn.

Kurz vor Viertelende hat der österreichische Rookie Pech: Bei wenigen Sekunden auf der Uhr fängt er einen Einwurf über das gesamte Feld, dribbelt in der Drehung und trifft mit Kontakt. Doch Devin Harris hat sich rechtzeitig in den Weg gestellt, trotz der schönen Aktion wird zu Recht auf Offensiv-Foul Pöltls entschieden - das Viertel endet 25:26.

Korb über Nowitzki und Monster-Block

Im zweiten Abschnitt gibt der 21-jährige Center einen Assist auf P.J. Tucker. Er wird nun einige Minuten von Nowitzki verteidigt und punktet aus einem Pick-and-Roll heraus aus kurzer Distanz über den Deutschen zum 32:28.

Es folgt das wahre Highlight Pöltls in diesem Spiel: Mit einem Monster-Block gegen Devin Harris leitet er einen Gegenangriff ein, der einen Dreipunkter von Patrick Patterson zum 35:30 beschert. Danach stockt die Offense und nach genau acht Minuten Einsatzzeit kommt Serge Ibaka für den Wiener.

Die Raptors ziehen die Zügel an und angeführt von einem eindrucksvollen Norman Powell ziehen die Gastgeber auf 48:41 davon. Die Mavericks verlieren Wesley Matthews per Verletzung, zur Halbzeit steht es 50:46.



Zwei Freiwürfe sitzen

Nach Seitenwechsel macht Toronto Ernst: DeRozan und Valanciunas dominieren weiterhin offensiv, der Vorsprung wächst auf elf Punkte an. Dallas kann noch zweimal auf sechs Zähler verkürzen, aber die Raptors wissen dank gutem Teamplay zu kontern.

Pöltl kommt nun etwas später, da Coach Casey kurz auf eine kleine Aufstellung setzt. Rund eine Minute vor Viertelende wird er bei einer 75:66-Führung für DeRozan eingewechselt.

Mit einem Moving Screen beginnt es nicht gut, aber mit 3,7 Sekunden auf der Uhr wird Pöltl beim Wurfversuch von Powell gefoult, beide Freiwürfe zum 79:66 sitzen.

Toronto zieht davon

Im Schlussviertel kann der Rookie für seinen dritten Ballversuch wenig: Delon Wright passt beim Zug zum Korb überraschend noch einmal hinaus und Pöltl bekommt drei Sekunden gepfiffen.

Das fällt aber nicht ins Gewicht, da Toronto exzellent verteidigt und die Mavericks elf Würfe aus dem Feld in Folge vergeben. Neun Minuten vor dem Ende ist Pöltls langer Arbeitstag beim Stand von 81:66 beendet, es kommt Ibaka - der das Spiel ungewöhnlich ohne Punkt beendet.

Patrick Patterson macht mit zwei Dreiern den Deckel drauf, die Raptors siegen komfortabel. In den letzten dreieinhalb Minuten darf auch Lucas Nogueira, dem Pöltl den Rang abgelaufen hat, nach längerer Zeit wieder auf das Parkett.

Die Mavs (28-38) liegen trotz der Niederlage als Zehnte des Westens weiter in Schlagdistanz mit einem Playoff-Platz.

Die Raptors treffen in der Nacht auf Freitag auf Russell Westbrook und die Oklahoma City Thunder.

Toronto Raptors - Dallas Mavericks 100:78 (25:26, 25:20, 29:20, 21:12)

Raptors: DeRozan 25, Powell 19, Valanciunas 14 (12 Rebounds), Patterson 11, Wright 11, Joseph 9, VanVleet 5, Pöltl 4 (12:22 Minuten, 1/1 2er, 2/2 Freiwürfe, 2 Defensiv-Rebounds, 2 Steals, 1 Assist, 1 Block, 3 Turnovers, 3 Fouls, Plus/Minus +7), Tucker 2, Ibaka, Nogueira, Siakam

Mavericks: Barnes 18, Nowitzki 17, Powell 10, Finney-Smith 8, D. Harris 6, Curry 5, Ferrell 5, Barea 2, Brussino 2, Matthews 2, Mejri 2, M. Harris 1, Uthoff

Textquelle: © LAOLA1.at

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