NBA: Spieler müssen bei der Hymne stehen

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In der Diskussion um Proteste während der US-Hymne hat die NBA eine klare Position.

In einer Mitteilung an die Teams bekräftigen die Ligen-Verantwortlichen die Regel, dass alle Spieler während der US-Hymne vor dem Spiel stehen müssen.

In dem Memo kündigt der stellvertretende NBA-Direktor Mark Tatum Strafen an: "Die Liga wird über mögliche Maßnahmen entscheiden, sollte ein Spieler oder Trainer nicht zur Hymne aufstehen."

Nach einer Attacke von US-Präsident Donald Trump auf NFL-Spieler gab es am vergangenen Spieltag der Football-Liga breiten Protest.

Bevölkerung gegen Proteste

In der Bevölkerung finden die Protestaktionen allerdings wenig Unterstützung. Die Mehrheit der US-amerikanischen Bürger missbilligt die Proteste von Football-Spielern, die während der Nationalhymne knien. Das geht aus einer Umfrage des Nachrichtensenders CBS vom Freitag hervor.

52 Prozent der Befragten gaben an, mit den Gesten der NFL-Stars nicht einverstanden zu sein. 38 Prozent waren gegenteiliger Meinung.

Vor allem jene Bürger, die mit der republikanischen Partei sympathisieren, der Präsident Donald Trump angehört, sprachen sich mit 85 Prozent deutlich gegen die Proteste aus.

Das Staatsoberhaupt hatte den Sportlern zuletzt mangelnden Patriotismus vorgeworfen. Die Spieler selbst wollen mit ihren Handlungen auf die Polizeigewalt gegen Afroamerikaner aufmerksam machen.

Textquelle: © LAOLA1/APA

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