Das sagt Pöltl zum Duell mit "King James"

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Schon in seinem zweiten NBA-Spiel kommt es für Jakob Pöltl zu einem richtigen Kracher.

Mit den Toronto Raptors trifft der 21-jährige Wiener in der Nacht auf Samstag (1 Uhr MEZ) auf die Cleveland Cavaliers. Beim amtierenden NBA-Champion stehen zahlreiche Stars unter Vertrag - überstrahlt wird alles von LeBron James.

"Natürlich ist er eine Ausnahmeerscheinung, aber für mich auf dem Feld in diesem Moment einer wie jeder andere", sagt Pöltl im Vorfeld des Spiels über "King James".

James beendete den Fluch

Der 31-Jährige ist der größte Star im Basketball-Business und gilt aufgrund seiner Vielseitigkeit nach wie vor als bester Spieler der Welt.

James führte die Cavaliers in der letzten Saison zum ersten NBA-Titel der Geschichte. Damit beendete er mit seinen Teamkollegen den 51-jährigen "Fluch", der auf der Stadt Cleveland lastete. Davor konnte seit 1965 keines der "großen" Teams (MLB, NFL, NBA) einen Titel gewinnen.

Spätestens damit versöhnte sich der Superstar mit den einheimischen Fans. Denn viele nahmen James, der 2003 an der ersten Stelle des Drafts von seiner Heimatstadt Cleveland gewählt wurde, den Wechsel zu den Miami Heat im Jahr 2010 übel. 2014 kehrte er schließlich zurück, um zwei Jahre später den versprochenen Titel zu holen.

Auf der Jagd nach Michael Jordan

Im Sommer kündigte "King James" an, dass er "den Geist aus Chicago" jagt. Das sei seine große Motivation, die ihn antreibt. Damit meint er Legende Michael Jordan, der mit den Chicago Bulls insgesamt sechs NBA-Titel feierte.

Wohl auch deshalb hat sich James in der Vorbereitung gequält wie selten zuvor. Laut "Sports Illustrated" ist der Forward jeden Tag um sechs Uhr in der Früh aufgestanden, um im Kraftraum oder der Halle zu trainieren. Dazu habe er mit seinem Vorbereitungsprogramm früher als jemals zuvor im Jahr begonnen.

Das intensive Training dürfte sich bezahlt gemacht haben. Im ersten Saisonspiel (117:88-Sieg gegen die NY Knicks) geigte James gleich richtig auf: Neun von 14 Würfen versenkt, insgesamt 19 Punkte, 14 Assists und elf Rebounds - in der Fachsprache ein "Triple Double".

Und trotzdem ist er, wie Pöltl sagt, auf dem Feld einer wie jeder andere.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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