Jakob Pöltl zieht nach Saison-Start Bilanz

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Der NBA-Saison-Start der Toronto Raptors ist geglückt. Das Team von Jakob Pöltl gewinnt die ersten beiden Spiele gegen die Chicago Bulls (117:100) und die Philadelphia 76ers (128:94).

"Wir haben auf jeden Fall gut gespielt. Wir sind zwar nicht auf die stärksten Gegner getroffen, mussten aber trotzdem unseren Job erfüllen und das haben wir finde ich sehr solide über die Bühne gebracht", so der Wiener.

Im Spiel gegen die Bulls kommt er knapp 18 Minuten zum Einsatz und erzielt dabei fünf Rebounds.

Gegen die 76ers darf Pöltl 16 Minuten auf das Parkett. In diesem Spiel erzielt er 14 Punkte, der Höchstwert seiner NBA-Karriere. Werden Spiele mit zweistelliger Punktezahl zur Norm?

"Mein Scoring wird wahrscheinlich von Spiel zu Spiel sehr variieren. Wenn ich einem Spiel viele freie Lanes beim Pick-and-Roll vorfinde, dann werden es tendenziell mehr Punkte sein", sagt Pöltl und fährt fort: "In Spielen, in denen die Zone komplett zu ist, werden wir mehr über außen punkten müssen. Ich war jedenfalls mit meinem Finishing in der Preseason sehr zufrieden und ich konnte das recht gut in die Regular Season mitnehmen."

Schwerer Roadtrip

Nach den beiden Heimsiegen geht es für die Raptors erstmals in die Fremde. In den nächsten zwölf Tagen werden die Herren aus Kanada sechs Auswärtsspiele bei Teams aus der Western-Conference bestreiten.

Das erste Spiel der Auswärtsserie wird man in San Antonio gegen die Spurs (Nacht auf Dienstag, 24. Oktober) bestreiten. Highlight des Roadtrips folgt zwei Tage später. Pöltl und Co. fordern den amtierenden NBA-Champion, die Golden State Warriors, heraus.

"Auch wenn die Warriors schon zwei Spiele verloren haben, ist es bei ihnen immer super schwer. Die Spurs sind ebenfalls sicher einer der Titelcontender", meint der Wiener über die ersten beiden Gegner. "Es wird also definitiv kein einfacher Auswärtstrip, vor allem so früh in der Saison."

Verletzungs-Misere erreicht Toronto

Die erste Woche der NBA-Saison wird von teils schweren Verletzungen überschattet. Celtics-Star Gordon Hayward bricht sich nach nur fünf Minuten beim Saisonauftakt in Cleveland den Knöchel, droht bis nächste Saison auszufallen.

Nets-Point-Guard Jeremy Lin wird wegen einer Knieverletzung diese Saison nicht mehr spielen. Chris Paul setzt, auch wegen einer Knieverletzung, bis mindestens Ende Oktober aus.

"Die Verletzungen sind sehr schade, man will natürlich gegen die besten Spieler antreten", kommentiert Pöltl die Verletzungs-Probleme anderer NBA-Teams.

Valanciunas verletzt

Auch in Toronto erwischte es einen Leistungsträger. Starting-Center Jonas Valanciunas wird nach seiner, im Spiel gegen die 76ers erlittenen, Knöchelverletzung einige Zeit fehlen.

Für Jakob Pöltl kann diese Verletzung der Weg zu mehr Spielzeit sein. Er ist derzeit Valanciunas' Backup.

Zur Verletzung seines Teamkollegen sagt Pöltl: "Sicher ist ein Ausfall immer eine Chance für andere Spieler – nicht nur für mich, aber ich hoffe, dass Jonas so schnell wie möglich wieder auflaufen kann."

Zumindest gegen die Spurs und die Warriors darf sich Pöltl berechtigte Hoffnungen machen von Beginn an zu spielen.

Textquelle: © LAOLA1.at

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