Interview: Pöltl über Playoff-Erwartungen

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Am Wochenende schreibt Jakob Pöltl erneut rot-weiß-rote Sport-Geschichte.

Mit den im Osten drittplatzierten Toronto Raptors startet der Wiener gegen die sechstplatzierten Milwaukee Bucks als erster Österreicher in die NBA-Playoffs. Spiel eins steigt am Samstag um 23:30 Uhr (MEZ).

"Auch wenn es mittlerweile vielleicht schon abgedroschen klingt: Ich muss vor jedem Spiel ready sein", zeigt sich der 21-jährige Center vor dem Auftakt in die "best of seven"-Serie im Interview gelassen.

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Der Shootingstar spricht außerdem über seine Rolle in den Playoffs, analysiert den Gegner und deren Superstar und mehr:

Frage: Jakob, wie wichtig war es für euch, den dritten Platz verteidigt zu haben?

Jakob Pöltl: Es war uns natürlich schon wichtig, aber andererseits ist allen klar: Erst ab jetzt kommt es wirklich darauf an. Wir sind gut drauf, spielen in letzter Zeit meist stark, fühlen uns also ready. Eine bessere Platzierung haben wir schon viel früher vergeben.

VIDEO: Pöltl-Night in Wien ein großer Erfolg:
(Artikel wird unterhalb fortgesetzt)

Frage: Obwohl ihr am Ende eure Pflicht erfüllt habt, könnte der Titelverteidiger bereits in der 2. Runde warten, da die Cavaliers Rang eins noch aus der Hand gegeben haben.

Pöltl: Ja, Cleveland hat schwankende Leistungen geboten. Wir haben zwar immer wieder darüber gesprochen, gegen wen wir lieber spielen würden, aber es ist kein großes Thema. Die Konzentration gilt ganz der 1. Runde gegen Milwaukee.

Frage: Wie erwartet hat Coach Casey die Rotation vor den Playoffs etwas gekürzt. Du hast trotzdem wieder deine Chancen bekommen und genützt.

Pöltl: In der Playoff-Rotation bin ich tendenziell nicht, da man in dieser Phase einfach mehr auf die erfahreneren Spieler setzt. Aber wenn nur einer der drei großen Routiniers in Foulprobleme gerät, kann es schon wieder so weit sein und ich bekomme Minuten. Auch wenn es mittlerweile vielleicht schon abgedroschen klingt: Ich muss vor jedem Spiel ready sein.

Frage: Gerade gegen die Bucks ist tatsächlich nicht unbedingt mit Spielzeit zu rechnen, da sie immer nur einen klassischen Big Man auf dem Feld haben. Du hast in den vier Regular-Season-Partien gegen Milwaukee insgesamt nur fünf Minuten gespielt.

Pöltl: Das stimmt, allerdings hatten wir alle Partien in Phasen, in denen ich generell wenig zum Einsatz gekommen bin. Ich mache mir über meine Spielzeit in den Playoffs keine Gedanken, das ist absolut zweitrangig. Ich muss einfach bereit sein, wenn ich drankomme.

Frage: Wie würdest du die Bucks charakterisieren? Wie liegen sie euch als Team?

Pöltl: Sie sind ein junges, gutes, hungriges Team, werden sicher Vollgas geben. Im Osten war alles so eng beieinander, dass ich glaube, dass es keinen großen Unterschied macht, gegen wen wir spielen. Durch die Trades sind wir defensiv vielseitiger geworden und haben auch gute Match-ups gegen Giannis Antetokounmpo, der das Um und Auf der Bucks ist. Es wird definitiv keine leichte Serie werden, auch wenn wir natürlich Favorit sind.

Frage: Der angesprochene „Greek Freak“ ist ein außergewöhnlicher Basketballer. Er ist der erste Spieler in der Geschichte der NBA, der in derselben Saison in den Kategorien Punkte, Rebounds, Assists, Steals und Blocks unter den Top 20 landet.

Pöltl: Er ist sehr lang und athletisch, hat ein gutes Gefühl für das Spiel. Er agiert sehr aggressiv, will dem Gegner sein Spiel aufdrücken, also zum Korb ziehen. Er kann durch seine Athletik über den Verteidiger finishen, hat aber auch ein gutes Repertoire, um sich um den Verteidiger herum zu manövrieren. Der große Schlüssel in der Serie wird sein, seine Drives unter Kontrolle zu bringen. Das wird kein Ein-Mann-Job werden.

Frage: Wo siehst du die Vorteile auf eurer Seite?

Pöltl: Jonas Valanciunas hatte gute Spiele gegen die Bucks, er ist physisch für Milwaukee sicher ein großes Problem. Wie gegen jeden Gegner haben wir mit Kyle Lowry und DeMar DeRozan auch auf den Außenpositionen ein großes Plus. In der Defense verfügen wir mit DeMarre Carroll, P.J. Tucker und Patrick Patterson über ein Trio, das auf der Position von Antetokounmpo gut verteidigen und ihm alles abverlangen kann.

Österreichs Basketball-Hoffnung trifft bei seiner Agentur auf prominente Kollegen:

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Neben Ski-Beauty Julia Mancuso finden sich bei CAA Sports noch weitere zahlreiche Weltstars:

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Carmelo Anthony

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Steffi Graf und Andre Agassi

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Buster Posey

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Chloe Kim

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Chris Paul

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Claude Giroux

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Cristiano Ronaldo

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Diego Costa

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Dwyane Wade

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Elfrid Payton

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Erik Spoelstra

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Evgeni Malkin

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FC Barcelona

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Gabby Douglas

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Georges St. Pierre

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James Rodriguez

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John Tavares

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Jonathan Toews

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Jose Mourinho

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Mark Buehrle

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Matt Garza

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Mike Krzyzewski

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Mike McCarthy

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Milos Raonic

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Nathan McKinnon

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Niklas Kronwall

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Nyjah Huston

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Patrick Kane

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Peyton Manning

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Radamel Falcao

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Reggie Jackson

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Ryan Lochte

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Ryan Zimmerman

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Samir Nasri

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Sanya Richards-Ross

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Sidney Crosby

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Summer Sanders

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Thanasi Kokkinakis

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Tony Parker

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Udonis Haslem

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Kevin Durant

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Textquelle: © LAOLA1.at

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