LeBron James klagt über Donald Trump

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Neo-LA-Lakers Spieler LeBron James reiht sich in die Riege jener Persönlichkeiten ein, die mit ihrer Meinung zur Politik des US-amerikanischen Präsidenten Donald Trump nicht hinter dem Berg halten.

Der NBA-Star übt im Interview mit "CNN" scharfe Kritik: "Ich glaube, unser Präsident versucht, uns zu spalten."

Demnach werden seit seinem Amtsantritt rassistische Äußerungen und Übergriffe zunehmend bagatellisiert. Selbst afro-amerikanische Größen seien vor Beleidigungen aufgrund ihrer Hautfarbe nicht mehr gefeit.

"Sie lassen dich immer wissen, dass du nur der Schwarze bist, egal, wer du bist. Ich denke, Rassismus immer da. Aber ich denke auch, dass der Präsident dafür gesorgt hat, dass sich niemand mehr darum kümmert. Die Menschen sagen es dir ins Gesicht."

Dass Trump Protestaktionen und kritische Worte zu gesellschafts- und sozialpolitischen Themen ungern sieht, bewies er im vergangenen Jahr, als er jene Spieler aus der NFL, die aus Protest gegen Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Polizeigewalt während der Nationalhymne knieten, wüst beleidigte.

"Er benutzt den Sport, um uns zu spalten, und das ist etwas, das ich nicht verstehen kann. Beim Sport war ich das erste Mal von Weißen umgeben", meint James, der am Montag in seiner Heimatstadt in Ohio eine Schule eröffnet hat, an der 240 benachteiligte Kinder Unterricht und bis zum Übertritt in die Uni finanzielle Unterstützung erhalten.

Textquelle: © LAOLA1.at

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