ÖBV-Team mit Pöltl vor einer Mammutaufgabe

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Für das ÖBV-Nationalteam geht es in den kommenden Tagen darum, die letzte Chance auf eine Teilnahme an der Basketball-Weltmeisterschaft 2019 zu wahren. Die Aufgabe ist mit Auswärtsspielen in Deutschland (Freitag, 19:30 Uhr LIVE auf LAOLA1.tv) und Georgien (Montag, 19:00 Uhr LIVE auf LAOLA1.tv) keine einfache.

Vorbereitet wird das Team derzeit in St. Pölten von Mike Coffin, der das Nationaltrainer-Amt von Matthias Zollner übernommen hat. Diesmal ist auch Jakob Pöltl mit von der Partie, die NBA-Sommerpause macht seine Teilnahme möglich.

"Es macht Spaß und ist eine Challenge, bei der ich mich verbessern kann. Ich muss eine andere (weil tragende, Anm.) Rolle einnehmen", freut sich Österreichs einziger NBA-Export auf die Aufgabe.

Revanche für das Debakel?

Auch mit dem NBA-Center gehen die Österreicher als krasse Außenseiter in die letzten zwei Partien der Gruppe G. Sie sind als einziges Team noch ohne Sieg.

Zudem hat es gegen die Deutschen, die u.a. Dennis Schröder (Atlanta Hawks) und Maximilian Kleber (Dallas Mavericks) sowie mit Danilo Barthel von FC Bayern Basketball den "MVP" der jüngsten Finalserie um die Meisterschaft im Nachbarland aufbieten, Ende November 2017 im Heimspiel in Schwechat mit 49:90 ein ganz schlimmes Debakel gesetzt. Es war die höchste Niederlage aller Zeiten gegen ein DBB-Team.

Im Head-to-Head steht es inzwischen 20:10 für Deutschland. Die jüngsten zehn Duelle gingen allesamt an den Freitag-Gegner, der die Gruppe G ungeschlagen anführt.

Mahalbasic in der Babypause

Österreichs Topscorer Rasid Mahalbasic wird in Braunschweig ebenso wie am Montag in Tiflis fehlen. Der Jungpapa gönnt sich in diesem Sommer eine "Babypause".

Kapitän Thomas Schreiner weiß um die Außenseiterrolle, kündigte aber an, dass die rot-weiß-rote Auswahl alles versuchen werde, "um das Unmögliche noch möglich zu machen" - also die zweite und letzte Qualifikationsrunde zur WM zu erreichen.

Das ÖBV-Team reist Donnerstagvormittag via Hannover nach Braunschweig. Am Samstag geht es dann von Berlin über Kiew nach Tiflis zum letzten Gruppenspiel.

In Georgien könnte somit die erstmalige österreichische Teilnahme an einer WM-Qualifikation zu Ende gehen. Weil man außerdem bei einer Europameisterschaft zuletzt 1977 dabei war, will sich der ÖBV als einer der Ausrichter um das kontinentale Turnier 2021 bewerben. Eine Vorrunde soll dann in der Wiener Stadthalle stattfinden. "Wir ordnen dem Ziel, die EM erstmals nach Österreich zu bringen, alles unter", lautet die Diktion im Verband.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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