Wegen Angriffen: Dakar 2027 findet nicht in Saudi-Arabien statt
Die Rallye Dakar wird nicht in Saudi-Arabien ausgetragen und soll nun in "einem anderen Gebiet" über die Bühne gehen.
Aufgrund der Angriffe auf Saudi-Arabien wird die Rallye Dakar 2027 nicht in dem Wüstenstaat stattfinden.
Als Grund gaben die Organisatoren die "jüngsten Entwicklungen in der Region" an. Die Entscheidung sei "außergewöhnlich und einmalig".
Das gefährliche Offroad-Abenteuer soll im neuen Jahr aber in "einem anderen Gebiet" stattfinden. Der Austragungsort werde in den kommenden Tagen gesondert bekanntgegeben.
Formel-1-Grand-Prix bereits im Frühjahr abgesagt
Die Rallye Dakar wird seit 2020 in Saudi-Arabien ausgetragen. Im kommenden Jahr hätte sie vom 1. bis zum 15. Jänner stattfinden sollen. 2028 soll sie aber wieder nach Saudi-Arabien zurückkehren, wie die Organisatoren mitteilten.
Aktuell greifen sich Saudi-Arabien und die vom Iran unterstützte Huthi-Miliz aus dem Jemen an. In dem Krieg herrschte seit 2022 eigentlich eine Waffenruhe. Doch im Juli eskalierte der Konflikt im Zuge des Iran-Krieges neu.
Seitdem gerät Saudi-Arabien massiv unter Beschuss aus dem Jemen, wobei unter anderem Flughäfen und Ölanlagen getroffen wurden. Anfang des Jahres hatte auch die Formel 1 den Grand Prix in Saudi-Arabien aus Sicherheitsgründen abgesagt.