Stohl-Team verpasst bei Debüt Finaleinzug

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Mattias Ekström gewinnt am Sonntag den Auftakt der Rallycross-Weltmeisterschaft in Barcelona.

Der Titelverteidiger aus Schweden setzt sich in seinem Audi S1 vor seinem ehemaligen DTM-Rivalen Timo Scheider (GER/+0,362 Sek.) der für das MJP Racing Team Austria einen Ford Fiesta ST pilotiert. Andreas Bakkerud (NOR/+1,506) komplettiert im Ford Focus RSRX das Podest.

Das erst Ende 2016 gegründete STARD-Team von Manfred Stohl verpasst zwar die Qualifikation für die Finalläufe, bilanziert aber trotzdem positiv. "Für uns war es schon ein Sieg, dass wir hier überhaupt mit zwei Autos am Start gestanden sind", erklärt Teamchef Stohl. Für erkenntnisreiche Tests sei "einfach keine Zeit mehr" gewesen.

Baumanis im Pech

Dass für den Russen Timur Timerzyanov daher wegen eines Elektronikdefekts am Ford Fiesta RX Evo 3 der Finalzug schon am ersten Renntag von Barcelona abgefahren war, ist, so Stohl, „auf so einen fehlenden Testlauf zurückzuführen. Das wäre wohl bei etwas mehr Analysezeit sicher nicht passiert.“

Anders hingegen sah die Sache bei Janis Baumanis aus. Der Lette lag nach einem problemlosen ersten Tag nach zwei Qualifikationsläufen als Gesamtachter voll auf Kurs in Richtung Halbfiale, für das sich die ersten zwölf Piloten qualifizieren.

Stohl: „Eigentlich hätte er nur noch durchfahren müssen.“ Doch am Sonntagvormittag wurde Baumanis im dritten Vorlauf vom Pech eingeholt. Toll vom Start weg gekommen und wieder in Führung liegend, sah er sich nach einer unverschuldeten Kollision plötzlich im Aus und verlor so wertvolle Zeitt und wertvolle Punkte, die für ein Weiterkommen nötig gewesen wären.


Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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