"Sebastian sucht für nächste Saison ein Sieg-Auto"

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Die Ära Sebastian Vettel geht bei Ferrari zu Saisonende nach fünf Jahren zu Ende. Wie und ob es überhaupt mit dem 32-jährigen Deutschen 2021 in der Formel 1 weitergehen wird, ist noch völlig offen und bietet Raum für allerlei Spekulationen.

Eine immer wieder gehörte Variante ist auch jene, dass Vettel in der kommenden Saison als zweiter Top-Fahrer neben Max Verstappen für Red Bull Racing auf Punktejagd gehen soll.

RB-Motosport-Chef Helmut Marko gab am Montagabend auf ServusTV in der Sendung "Sport & Talk" zu, dass ihn Vettel in den letzten Monaten öfter angerufen habe, als er es sonst machen würde.

"Haben rechtsgültige Verträge mit Verstappen und Albon"

„Sebastian sucht für die nächste Saison ein Sieg-Auto. Bei Ferrari scheint es nicht zu klappen“, so Marko, der die Chancen für Vettel auf ein Red-Bull-Cockpit trotzdem nicht allzu hoch einschätzt.

„Wir haben rechtsgültige Verträge mit Max Verstappen und Alex Albon. Deshalb verliefen die Gespräche mit Sebastian zwar freundlich, diesbezüglich konnten wir ihn aber weder ermuntern noch Hoffnung geben.“

Albon ergatterte erst im vergangenen September seinen Platz in einem Red-Bull-Boliden und überzeugte dabei auf Anhieb. In zehn Rennen schaffte er es neun Mal unter die Top 6. Dementsprechend wurde dem Briten auch für die Saison 2020 das Vertrauen ausgesprochen.

Im Jahr 2022 steht ein Umbruch an

Bislang wurde aufgrund der Coronavirus-Pandemie allerdings noch kein Rennen ausgetragen. Erst am kommenden Wochenende startet die Formel 1 in Spielberg in die 71. WM-Saison.

Marko gibt zudem zu bedenken, dass es im Jahr 2022 sowieso zu einem großen Umbruch kommen werde, da dann die Budget-Obergrenze von 145 Millionen Dollar eingeführt wird. „Da kann es dann eine große Durchmischung geben.“

Textquelle: © LAOLA1.at

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