Verstappen nach Austin: "Hatten zu viele Probleme"
Der Niederländer zeigte sich nach dem Rennen nicht sonderlich zufrieden. Am Ende ist er froh, dass es mit dem Stockerl geklappt hat.
Nichts wurde es mit dem erhofften dritten Sieg in Folge für den vierfachen Weltmeister!
Max Verstappen musste sich nach einem doch ziemlich verkorksten Rennen am Ende mit Platz drei zufrieden geben. Vor allem WM-Leader Kimi Antonelli fuhr beim Großen Preis von Austin in einer eigenen Liga.
Ein unzufriedener Verstappen
Bei Verstappen herrschte daher auch eine Ernüchterung. "Wir hatten im Rennen zu viele Probleme. Die Strategie war nicht gut, nicht die richtigen Reifen, das hat vielleicht den zweiten Platz gekostet"
Der Niederländer verlor in der Schlussphase seinen zweiten Rang an Charles Leclerc, der mit frischeren Reifen mühelos vorbeifuhr. Eine späte VSC-Phase rettete ihm sogar noch das Podium, denn Lewis Hamilton war mit schnellen Schritten unterwegs. "Lewis kam von hinten rasant näher", bestätigte Verstappen.
Falsche Strategie
Anders als noch in den letzten Rennen griff die Red-Bull-Crew in Austin mit der Strategie daneben. Im Gegensatz zu Antonelli wählte das Team einen Zwei-Stopper, der sich letztlich nicht auszahlte.
"Das werden wir uns genauer ansehen müssen, denn die Strategie gerade in den Rennen vor Texas war bei uns immer mustergültig. Aus irgendeinem Grund hat das beim USA-GP nicht funktioniert, und dem müssen wir auf den Grund gehen", so der vierfache Weltmeister.
Die Richtung stimmt
Nichtsdestotrotz zeigt die Entwicklung beim Team in die richtige Richtung. Nach Siegen in Malaysia und Singapur gab es nun Rang drei in Austin. Generell ist es für Verstappen der sechste Stockerlplatz in Folge.
Dennoch strebt der 28-Jährige nach mehr: "Die letzten zwei Rennen waren natürlich positiv. Aber es sind noch immer viele Sachen, die wir lernen müssen."
Vize-Titel noch möglich
Für Verstappen geht es in den verbleibenden fünf Rennen nun darum, eine gute Basis für das kommende Jahr zu schaffen und in der Fahrer-WM bestmöglich noch auf Platz zwei zu kommen.
Aktuell ist der Niederländer mit 221 Punkten auf dem vierten WM-Platz. Russell liegt nur mehr sechs Punkte vor dem Niederländer.