Renault-Pilot Jolyon Palmer lässt Dampf ab

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Bei kaum einem Formel-1-Rennstall ist in dieser Saison der Leistungsunterschied zwischen beiden Piloten größer als bei Renault.

Nico Hülkenberg (18 WM-Punkte), der vor der Saison neu zum französischen Werksteam kam, hat bisher leichtes Spiel mit Jolyon Palmer (0 WM-Punkte). Im Rennduell steht es 6:1, im Quali-Duell sogar 7:0 für den Deutschen.

Beim Briten wächst indes hörbar der Frust. In einem BBC-Interview vor dem Grand Prix von Aserbaidschan lässt Palmer ordentlich Dampf ab.

Auf die Frage, wie er auf seine bisherige Saison zurückblickt, meint der 26-Jährige kurz und knapp: "Sie war nicht besonders gut." Auf die Nachfrage, woran das liegt, meint Palmer: "Schwer zu sagen, sagen Sie es mir. Ich glaube, es war die Pace im Qualifying."

"Sollte Interviews wie diese vermeiden"

Als die Reporterin wissen will, wie sich Palmer nach diesen Rückschlägen jedes Mal zurückkämpft, meint er schließlich: "Wahrscheinlich, indem ich diese BBC-Interviews vermeide. Es ist kein guter Start, hier herzukommen und dir nur anhören zu müssen, wie schlecht du bist. Ich komme immer mit der gleichen Einstellung zu einem Rennwochenende. Alles kann passieren."

"Es ist immer das Gleiche für mich, es ist nur schade, immer die gleichen Fragen beantworten zu müssen", so der GP2-Champion des Jahres 2014. Mit dem Test von Robert Kubica in einem Renault wurde der Druck auf den Briten größer, allerdings betonte Geschäfsführer Cyril Abiteboul, dass der Pole derzeit keine Option sei.

Während die Franzosen mit Hülkenberg einen langfristigen Vertrag abgeschlossen haben, gilt jener von Palmer nur noch für diese Saison.


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