Das Programm der Motorsport-Stars in Wien

Aufmacherbild
 

Die Stars des Motorsports geben sich am kommenden Freitag in Wien die Klinke in die Hand.

Angefangen vom frischgebackenen Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg und seinem Rivalen Lewis Hamilton über die Stars der Langstrecken-WM (WEC) und der Formel E bis hin zur Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) kommen sie alle nach Österreich, um bei der großen FIA Prize-Giving Gala ihre WM-Titel zu erhalten.

Bei freiem Eintritt bekommen die Fans am Heldenplatz jede Menge geboten.

Hier alle Aktivitäten im Überblick:

Ab 12:30 Uhr dreht sich am Wiener Heldenplatz alles um die Welt des Motorsports. Die Fahrzeuge aller Motorsport-Weltmeister werden in einer "Boxenstraße" vor der Hofburg ausgestellt.

Erlebnisstationen von KTM und Red Bull bieten aktive Action für die Besucher. Der ÖAMTC präsentiert seine Pannenflotte und zeigt in einer Ausstellung Highlights aus 120 Jahren Clubgeschichte. Eine Fahrtechnik-Erlebniswelt lädt außerdem zum aktiven Mitmachen ein.

Das Rote Kreuz präsentiert seine Nothehilfeleistungen und gemeinsam mit der Polizei bietet der ÖAMTC einen Fahrradparcours. Der Eintritt ist frei. Aktuelle Programm-Updates gibt es vom ÖAMTC auf Facebook.

VIDEO: Der launige F1-Saisonrückblick mit Max Verstappen und Daniel Ricciardo (Artikel wird darunter fortgesetzt)



Das Programm auf der ÖAMTC-Bühne am Heldenplatz (2.12.2016)

12:30 Uhr: Eröffnung - ÖAMTC: Präsident Werner Kraus & Dir. Oliver Schmerold - Mobilität, Verkehrssicherheit, Motorsport, 120 Jahre

12:45 Uhr: Georg Geczek - Rotes Kreuz & Kinderpolizei Sanitäts-Segways, allgemeine Erste Hilfe, Verkehrssicherheit

13 Uhr: Niki Lauda (Vorstandsvorsitzender von Mercedes), Toto Wolff (Motorsport-Chef von Mercedes)

13:30 Uhr: Formel-1-Weltmeister Nico Rosberg (Mercedes)

13:45 Uhr: FIA Truck Champion Jochen Hahn, Dr. Philipp Berkessy (Projekt Spielberg) - Truck Races / Red Bull Ring / Veranstaltungen 2017

14 Uhr: Rene Hofer, Heinz und Hannes Kinigardner - Offroad Sport in Österreich / Weltmeisterschaft für Rene Hofer (Unterstützung KiniTeam) Motorsportler des Jahres

14:15 Uhr: Österreichisches Nationalteam Enduro - mit Teammanager Chris Schipper& Präsident Dr. Harald Hertz & Heinz Kinigardner - Überreichung der Goldmedaillen 2016 durch KTM Sportdirektor Kinigadner und Präsident Hertz

14:30 Uhr: Gustl Auinger und Heinz Kinigardner - KTM in der MotoGP 2017

14:45Uhr: Dieter Vepes, ÖAMTC Fahrtechnik Fahrtechnik-Angebote, Wintertrainings, Verbindung Fahrtehnik-Motorsport (DriftÖM)

14:55 Uhr: Kim Adlhart, Ilka Minor, Jorden Dolischka - Erfolgreiche Sportlerinnen in den allgemeinen Klassen / FIA-Women in Motorsport

15:10 Uhr: Manfred Stohl - WTCC und E-Rallyecross-Projekt mit FIA

15:20 Uhr: Raimund Baumschlager - Rallyesport in Österreich, Aktivitäten im internationalen Bereich und Erwartungen für die ÖM 2017

15:30 Uhr: FIA Action For Road Safety - erfolgreiche Verkehrssicherheitskampagne der FIA über den Motorsport

15:45 Uhr: Rudolf Ratzenberger

16 Uhr: Sébastien Buemi, Constantin Scholl - Karting national/international als Basis für Autosport, Werdegang in Formel 1 und Formel E

16:25 Uhr: Christof Danner (Cross Country), Günther Kremel (Historic Sport), Andreas Winninger, AX Nationaler Sport und Zusammenwirken der FIA Zone Zentraleuropa / Cross Country; Historic Sport und AX in Österreich

16:40 Uhr: Daniel Ricciardo (Red Bull Racing)

17 Uhr: Alexander und Franz Wurz - erfolgreicher Motorsport über Generationen, Engagement für Verkehrssicherheit/Motorsport

17:30 Uhr: Eröffnung des Red Carpet durch Wurz und Harald Hertz (ÖAMTC)

Nico Rosberg ist Weltmeister. Lange musste er darauf warten. Aus "Britney" wurde ein echter Champion. Seine Karriere in Bildern:

Bild 1 von 43

Mit sechs Jahren saß Nico Erik Rosberg erstmals im Kart. 2000 wurde er mit 15 Jahren hinter Lewis Hamilton Vizeeuropameister in der Formel A. 2001 feierte er sein Debüt im Formelsport und gewann die deutsche Formel BMW.

Bild 2 von 43 | © GEPA

Im Alter von 17 Jahren durfte Rosberg 2002 bei Williams erstmals einen Formel-1-Wagen testen.

Bild 3 von 43 | © GEPA

2003 wechselte Rosberg in die neu gegründete Formel-3-Euroserie. Im Rookie Cup wurde er Zweiter. Hinter einem gewissen Christian Klien (hier im Bild mit Niki Lauda).

Bild 4 von 43 | © GEPA

Nach einem weiteren Jahr in der Formel 3 wechselte Rosberg 2005 in die GP2. Neben ihm debütierten damals zwei weitere F1-Fahrersöhne: Matthias Lauda und Nelson Piquet jr.

Bild 5 von 43 | © GEPA

Beim Sprint in Magny-Cours feierte Rosberg seinen ersten Rennsieg, am Ende holte er mit 120 Punkten den Fahrer-Titel in der GP2 und verwies Heikki Kovalainen (105) auf Platz zwei.

Bild 6 von 43 | © getty

Auch 2005 war Rosberg bei Williams als Testfahrer im Einsatz. Das sollte sich ein Jahr später ändern.

Bild 7 von 43 | © getty

Rosberg wurde 2006 Teamkollege von Mark Webber. Eine lange Formel-1-Karriere nimmt ihren Anfang.

Bild 8 von 43 | © getty

Schon das erste Rennen von Rosberg verläuft spektakulär. Nach einem Startcrash samt Reparatur-Stopp kämpft er sich vom Ende des Feldes auf Platz sieben zurück und holt beim Debüt zwei Punkte. Außerdem fuhr er die schnellste Rennrunde.

Bild 9 von 43 | © getty

Trotz vieler technischer Probleme machte sich Rosberg einen Namen. Beim GP von Europa holte er vom letzten Startplatz aus mit Platz sieben erneut Punkte.

Bild 10 von 43 | © getty

Bei der Hälfte der Rennen in seiner Debütsaison kam er aber nicht ins Ziel. Am Ende unterlag er Webber im internen Williams-Duell.

Bild 11 von 43 | © getty

2007 wechselte Williams auf Toyota-Motoren, zudem bekam Rosberg mit dem Österreicher Alexander Wurz einen neuen Teamkollegen.

Bild 12 von 43 | © getty

Wieder gelingt der Auftakt mit Platz sieben in Australien, insgesamt holt er acht Punkteplatzierungen und wird in Brasilien Vierter. Wurz konnte ihn nur einmal im Qualifying schlagen. Die Punktebilanz: 20:13 (Wurz wurde ein Rennen vor Schluss durch Nakajima ersetzt).

Bild 13 von 43 | © getty

Rosberg-Nakajima hieß auch das Duo für 2008. Und erstmals kam Rosberg einem Sieg nahe.

Bild 14 von 43 | © getty

In Australien holte er mit Platz drei seinen ersten Podestplatz und feierte gemeinsam mit Rennsieger und damals noch nicht Rivale Lewis Hamilton.

Bild 15 von 43 | © getty

In Singapur wurde Rosberg sogar Zweiter - diesmal vor Hamilton.

Bild 16 von 43 | © getty

2009 war das Jahr von BrawnGP. Rosberg bildete erneut mit Nakajima ein Duo, holte aber keinen Podestplatz. Zweimal wurde er Vierter. Am Ende des Jahres verabschiedet er sich vom Williams-Team nach vier Jahren.

Bild 17 von 43 | © getty

2010 folgte der Wechsel zu Mercedes. Die Silberpfeile traten erstmals seit 1955 wieder als Konstrukteur auf. Und Michael Schumacher feierte sein Comeback.

Bild 18 von 43 | © getty

Rosberg stand natürlich zunächst im Schatten des siebenfachen Weltmeisters.

Bild 19 von 43 | © getty

Auf der Strecke war Rosberg aber die Nummer eins im Team. In Malaysia, China und Großbritannien fuhr er als Dritter auf das Podium.

Bild 20 von 43 | © getty

Am Ende entschied er das interne Duell mit Schumacher in diesem Jahr mit 142 zu 72 Punkten für sich.

Bild 21 von 43 | © getty

2011 punktete Rosberg konstant und gewann das Duell mit Schumacher erneut, Schumi holte mit Platz vier die beste Saisonplatzierung für das Team.

Bild 22 von 43 | © getty

2012 entwickelt sich Mercedes weiter und auch Rosberg macht den nächsten Schritt. In China holt er sich seine erste Pole Position.

Bild 23 von 43 | © getty

Einen Tag später krönt er sich in Shanghai zum 103. Sieger eines Formel-1-Grand-Prix.

Bild 24 von 43 | © getty
Bild 25 von 43 | © getty

In seiner Wahlheimat Monaco fuhr Rosberg ein weiteres Mal auf das Podest, das Duell mit Schumacher entschied er deutlich für sich (93:49).

Bild 26 von 43 | © getty

2013 bekommt Rosberg mit Lewis Hamilton einen neuen Teamkollegen. Den Einfluss des Briten bekommt er bald zu spüren. In Malaysia wird Rosberg angehalten, seinen Teamkollegen auf Platz drei liegend nicht zu attackieren.

Bild 27 von 43 | © getty

Rosberg jubelt über Siege in Monaco und Großbritannien, landet in der WM aber auf Platz sechs und damit hinter Hamilton, der Vierter wird.

Bild 28 von 43 | © getty

Im Jahr 2014 wurden aus Freunden bittere Rivalen. Durch das neue Reglement war Mercedes dem Rest des Feldes haushoch überlegen. Die WM wurde zum Duell: Hamilton gegen Rosberg.

Bild 29 von 43 | © getty

Der Deutsche gewinnt dabei unter anderem das Comeback-Rennen in Österreich und liegt danach komfortabel in Führung.

Bild 30 von 43 | © getty

In Belgien eskaliert der Kampf. Es kommt zur Kollision, Hamilton scheidet aus, Rosberg wird Zweiter. Danach feiert der Brite aber fünf Siege in Serie.

Bild 31 von 43 | © getty

Rosberg schied noch dazu in Singapur aus, hatte aber beim Finale, wo es doppelte Punkte gab, Chancen auf den Titel.

Bild 32 von 43 | © getty

Dort lief aber alles für Hamilton. Rosberg kämpfte mit technischen Problemen während Hamilton dem Sieg und damit dem Titel entgegenraste.

Bild 33 von 43 | © getty

Hamilton durfte feiern, Rosberg machte gute Miene zum bösen Spiel.

Bild 34 von 43 | © getty

2015 ging der Paarlauf um den WM-Titel zunächst weiter. Hamilton startete stark, Rosberg schlug zurück.

Bild 35 von 43 | © getty

Mit Siegen in Spanien, Monaco und Österreich hielt der Deutsche das WM-Rennen offen.

Bild 36 von 43 | © getty
Bild 37 von 43 | © getty

Rückschläge in Italien und Russland konnte der Deutsche aber nicht mehr verkraften. In Austin holte Hamilton vorzeitig den Titel.

Bild 38 von 43 | © getty

Rosberg fand sich damit ab und schlug zurück. Mit drei Siegen zum Saisonfinale nahm er schon vor 2016 richtig Fahrt auf.

Bild 39 von 43 | © getty

2016 startete Rosberg mit vier Siegen in Serie, ehe es in Spanien zum ersten großen Crash kommt und beide Silberpfeile ausscheiden. In Spielberg verliert Rosberg den Sieg dramatisch in der letzten Runde und wird nur Vierter.

Bild 40 von 43 | © getty

Während Hamilton mit vier Erfolgen en suite zurückschlägt punktet Rosberg konstant. Die Vorentscheidung bringt ein Ausfall Hamiltons in Malaysia. Der Brite war davor klar auf Siegkurs.

Bild 41 von 43 | © getty

Rosberg holte davor wichtige Siege wie hier in Singapur.

Bild 42 von 43 | © getty

Beim Finale fährt der Deutsche unter Druck einen zweiten Platz ein und damit seinen ersten Titel nach Hause.

Bild 43 von 43

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

LAOLA Meins - Tags folgen

COMMENT_COUNT Kommentare