Niki Lauda schimpft über Grid-Girl-Verbot

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Das von der Formel 1 am Mittwoch verkündete Verbot von Grid Girls ab der kommenden Saison sorgt für Unmut in der Motorsport-Szene.

Mercedes-Aufsichtsratschef Niki Lauda wird im Interview mit der Tageszeitung "Der Standard" besonders deutlich. Er hält die Entscheidung für "völlig unverständlich" und hofft auf "Möglichkeiten, dass der Beschluss noch rückgängig gemacht wird."

Der dreifache Formel-1-Weltmeister sieht eine "Entscheidung gegen die Frauen". Er meint: "Damit tut man der Formel 1 und vor allem auch den Frauen keinen Gefallen. Wie dumm kann man sein? Haben die einen Vogel?"

Formel-1-Boss Sean Bratches hatte das Aus damit begründet, dass die Führung der Rennserie das Gefühl habe, "dass diese Praktik nicht zu den Werten unserer Marke passt." Grid Girls stünden zudem "im Widerspruch zu den heutigen Gesellschaftsnormen".

Lauda kann diese Aussagen nicht verstehen. Er meint: "Die Frauen emanzipieren sich, sie tun das sehr gut und Vieles entwickelt sich in die richtige Richtung." Trotz Grid Girls würden Frauen nach Laudas Meinung die Chance haben, Führungspositionen in der Formel 1 einzunehmen: "Das eine schließt das andere ja nicht aus."

"Wenn man konsequent so weitermacht, gibt es in Amerika bald kein Cheerleading mehr", glaubt Lauda.


Textquelle: © LAOLA1.at

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