Sauber-Teamchefin widerspricht Wolff

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Die Verletzung von Sauber-Pilot Pascal Wehrlein wird zum Mysterium.

Nachdem Toto Wolff am Freitag im RTL-Interview klarstellte, dass sich der 22-Jährige beim Race of Champions Mitte Jänner einen Halswirbelbruch zugezogen hatte, widerspricht nun Sauber-Teamchefin Monisha Kaltenborn dem Mercedes-Boss.

"Die Verletzung trifft die Brustwirbelkörper und nicht die Halswirbel, das hat auch Pascal klargestellt beim Test in in Barcelona", so die Österreicherin zur "Bild".

"Was Toto genau gesagt hat, weiß ich nicht. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es richtig wiedergegeben worden ist, zumal es auch so nicht richtig ist", so Kaltenborn weiter.

"Die Leute haben es nicht verstanden"

Wehrlein habe sich ihrer Meinung nach Haarrisse, also keinere Brüche in den Brustwirbeln zugezogen: "Das geht aus den Berichten, die wir vom Mercedes-Juniorprogramm haben, hervor. Es sind offenbar Mikro-Frakturen. Das muss man jetzt nicht dramatisieren, aber man hätte es auch nicht so bagatellisieren sollen wie vorher, als ob er einfach nicht in der Lage ist zu fahren."

Bislang war nur davon die Rede, dass der Deutsche aufgrund seines Trainings-Rückstands die Teilnahmen für die Grand Prix in Australien und China absagen musste. Mit den Aussagen von Wolff ist Sauber überhaupt nicht glücklich.

Kaltenborn: "Man muss das nüchtern betrachten: Die Leute haben es vorher nicht verstanden und haben gemeint, er sei zu schwach. Das stimmt so nicht. Er hat nunmal eine Verletzung gehabt, die ihm das Training nicht ermöglicht hat und doch vom Druck her sehr viel für den Rücken war."

Medizinisch sei beim Mercedes-Junior nun wieder alles in Ordnung. Es sei nur noch eine Frage der Zeit, wann er wieder im Auto sitzt.

Textquelle: © LAOLA1.at

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