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Motoren-Regeln 2030: Formel 1 erteilt Saugmotoren eine Absage

Nostalgiker werden enttäuscht, auch die nächste Motorengeneration wird den alten Sound der Formel 1 nicht zurückbringen.

Motoren-Regeln 2030: Formel 1 erteilt Saugmotoren eine Absage Foto: © IMAGO / Marco Canoniero

Noch ist es in seiner Gesamtheit auszuformulieren, aber erste Details zum neuen Motorenreglement des nächsten Zyklus ab 2030 in der Formel 1 scheinen nun festgelegt.

Zwar wächst der Hubraum von derzeit 1,6 Litern wieder deutlich auf 3,0 Liter an, die grundsätzliche Formel mit turbo-unterstützten V8-Motoren bleibt jedoch.

Die elektrischen Komponenten werden verkleinert, sollen nur mehr 100kw anstelle der jetzigen 350kw Zusatzenergie liefern. Die gesamte Antriebseinheit wird vereinfacht und das Gewicht um mindestens 50 Kilogramm reduziert. Der Einsatz eines "Push-to-Pass"-Systems steht zur Diskussion.

Zu laut für die Stadtkurse

Damit wird der schrille Motoren-Sound, der die Formel 1 von den frühen 1990er- bis in die frühen 2010er-Jahre prägte kein Comeback feiern.

Neben der mangelnden Relevanz für die Hersteller für ihre Serienentwicklung hat das auch praktische Gründe: Bei vielen der Stadtrennen, die den Kalender mittlerweile füllen, herrschen Auflagen hinsichtlich der Lärmemissionen.

Details und die endgültige Absegnung sind genau wie der exakte Einführungszeitpunkt noch Gegenstand der nächsten Verhandlungen. Nach jetzigem Stand wäre die aktuelle Motorenformel, seit 2026 aktiv, noch bis inklusive 2031 gültig.

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