Verstappen tobt und stellt RBR Ultimatum

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Max Verstappen ist nach seinem erneuten Ausfall in Spa nach wie vor stinksauer.

Der 19-jährige Niederländer sieht aktuell keine Chance, im Red Bull um einen Grand-Prix-Sieg mitzufahren. "Es ist derzeit nicht möglich, und es wird noch eine ganze Weile dauern, ehe es möglich ist", zeigt er sich in der niederländischen TV-Sendung "PetTalk" verzweifelt.

Er droht seinem Rennstall und stellt ein Ultimatum: "Ich komme mit dieser Situation nicht mehr länger klar und bin kurz davor, dass es mir reicht."

Unklarheit über Vertragsstatus

"Bei einem Topteam dürfen solche Sachen nicht passieren!", fauchte der Youngster bereits nach seinem sechsten Saisonausfall im zwölften Rennen in Belgien am vergangenen Wochenende. "Am Anfang kann man noch sagen, dass es Pech ist - aber jetzt ist es kein Pech mehr. Es ist einfach schlecht."

Es wirkt so, als spiele der jüngste GP-Sieger aller Zeiten immer mehr mit dem Gedanken, RBR zu verlassen. Über den genauen Vertragsstatus herrscht jedoch Unklarheit.

Verstappens Vertrag bei Red Bull soll zumindest bis Ende 2018 gültig sein, die aktuelle Pannenserie mache aber weder ihn noch den Rennstall glücklich, gestand Motorsport-Konsulent Helmut Marko. Ob der Niederländer eine Ausstiegsklausel bei ausbleibendem Erfolg hat, ist nicht bekannt. Marko selbst hat dies stets dementiert.

Harte Worte von Verstappen

Dem Niederländer ist jedoch durchaus bewusst, dass Red Bull von Antriebspartner Renault abhängig ist und die Defekte nicht in den Bereich des Teams fallen. "Das Problem kommt nicht von Red Bull", nimmt er seinen Rennstall in Schutz. "Ich bin aber vom Paket abhängig."

Auf die Frage, ob er Alternativen habe, antwortet Verstappen: "Ich weiß es nicht. Es kümmert mich auch nicht so sehr. Es hat aber auch keinen Sinn, so weiterzumachen wie bisher." Er zuckt er mit den Schultern: "Ich muss gar nichts tun." Um dann aber eine Kehrtwende vorzunehmen: "Was soll ich denn außerhalb der Formel 1 tun? Und ich habe immer noch Spaß, ich will nur nicht ständig ausfallen."

Textquelle: © LAOLA1.at

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