Niki Lauda tobt wegen Verstappen

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Niki Lauda platzt der Kragen.

Grund ist Max Verstappen, der beim Mexiko-GP erneut durch seine aggressive Fahrweise aufgefallen ist. "Verstappen denkt, er mache alles richtig. Aber das tut er nicht. Er muss endlich ein wenig ruhiger werden. Ich verstehe auch die Arroganz nicht, Vettel nach dem Ziel solche Handgesten zu machen. Das ist die nächste Frechheit", so der Mercedes-Aufsichtsrats-Chef bei "Sky".

"Das scheint ein hoffnungsloser Fall zu sein. Jedenfalls werden die anderen Fahrer immer wütender."

Lauda legt nochmals gegen Verstappen nach

Zur Fünfsekundenstrafe gegen den Red-Bull-Racing-Youngster, die er für das Duell mit Vettel kassierte und wegen der er Platz drei verlor, sagt Lauda: "Das war eine völlig richtige Entscheidung. Ein Wiederholungstäter gehört bestraft. Vielleicht sollte Helmut Marko mal mit ihm reden. Wenn Verstappen nicht so aggressiv fahren würde, dann würde er sich noch besser entwickeln."

Denn eines sei unbestreitbar: "Sein Talent ist unfassbar, aber dann macht er alles kaputt mit so dummen Aktionen."

Besonders auf die Palme bringt die österreichische Rennlegende die Aktion beim Start, als Verstappen Nico Rosberg abdrängte. "Seine Aktion hätte Rosberg den Titel kosten können, das finde ich nicht akzeptabel. Nico war klar vorne, Verstappen rempelt ihn neben die Bahn. Der Fehler liegt ganz klar bei Verstappen, er fährt einfach zu aggressiv. Irgendwann wird der Punkt kommen, an dem er sich das eingestehen muss", so Lauda.

Der 67-Jährige legt nochmals nach: "Ich bin oft nicht für die Stewards-Entscheidungen, weil die wirklich nicht immer - sagen wir mal - richtig entscheiden. Aber in dem Fall war es korrekt. Ich hätte ihm gleich zehn Sekunden aufgebrummt, weil die Nico-Situation eigentlich genauso hart war."

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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