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Verstappen-Crash: Das sagen die anderen Piloten
Während die Mehrheit der LAOLA1-User Lewis Hamilton für den Schuldigen am Crash von Max Verstappen hält, wollen sich viele Piloten in dieser Frage nicht festlegen.
Fernando Alonso, der den GP in Silverstone auf Rang sieben beendete, meint zum Zwischenfall: "Es ist schwer, das von außen zu beurteilen. Es war sehr eng. Lewis war neben Verstappen schon über der Hälfte seines Autos. Lewis konnte von dieser Linie also nicht mehr verschwinden", nimmt Alonso Hamilton sogar in Schutz.
Für den Spanier ist es ein klassischer Rennunfall gewesen. "Ich glaube, es war ein unglücklicher Moment im Rennen, aber nichts Absichtliches, für das man einem der Fahrer die Schuld zuschieben könnte. Es war ein unglücklicher Moment."
Ähnlich sieht es Ferrari-Pilot Charles Leclerc: "Ich denke es ist ein Rennunfall. Es ist ziemlich schwer, einem Fahrer die Schuld zuzuschieben. Offensichtlich war innen etwas Platz, vielleicht war Lewis nicht ganz am Scheitelpunkt aber es stimmt auch, dass Max außen ziemlich aggressiv war."
Lando Norris hingegen sieht die Schuld etwas mehr bei seinem Landsmann Hamilton. "Beide Fahrer haben viel riskiert. An dieser Stelle innen reinzugehen ist sehr schwierig. Vor allem weil man so eine schnelle Kurve mit so einer hohen Geschwindigkeit in einem engen Winkel anfährt, da hat man schnell so wie Lewis Untersteuern. Ich schätze er hat sich ein bisschen verschätzt."
Sein McLaren-Teamkollege Daniel Ricciardo analysiert den Crash wiefolgt: "Wenn man in so einer schnellen Kurve ist und Seite-an-Seite unterwegs ist, verlieren beide Aero, vor allem Lewis in seiner Position. Letzten Endes fuhr Lewis zu hart in die Kurve, gemessen an dem Griplevel und dann rutschte er in Max. Komplett unabsichtlich, aber das liegt in der Natur dieser Aerodynamik an den Autos."
Hamiltons Mercedes-Kollege Valtteri Bottas gibt sich naturgemäß zurückhaltend: "Ich hatte ein Gefühl, dass etwas passieren würde. So ist Rennsport, das kann passieren, wenn man hart kämpft und nicht nachgibt."