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Hamilton vor 400er: "Lasse mich nicht zum Schweigen bringen"

Der Infight mit Ferrari-Kollege Leclerc wirkt beim Briten nach, der Siegeshunger ist auch mit 41 vorhanden: "Ich habe immer noch die Hingabe."

Hamilton vor 400er: "Lasse mich nicht zum Schweigen bringen" Foto: © IMAGO / Every Second Media
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Formel-1-Rekordchampion Lewis Hamilton gibt sich vor seinem 400. Grand Prix selbstbewusst und angriffslustig.

"Natürlich gibt es Momente, in denen man Dinge sagt, die man hinterher vielleicht bereut, aber ich tue das nicht, und ich werde mich niemals dafür entschuldigen, authentisch und ehrlich zu sein. Ich lasse mich nicht zum Schweigen bringen", sagte der 41-Jährige in Brasilien.

Nach dem Eklat mit seinem Ferrari-Stallrivalen Charles Leclerc ist er noch immer aufgebracht. Eine Aussprache stand bis Freitag aus. Denn Teamchef Fred Vasseur flog nach dem Großen Preis von Mexiko nach Italien zurück. Und Charles Leclerc kommt nach der Geburt seiner Tochter verspätet in São Paulo an.

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Hamilton sieht Gesprächsbedarf. Die Aktion in Mexiko, als Leclerc den Teamkollegen kurz nach dem Start heftig attackiert hatte, wirkt beim siebenfachen Weltmeister nach.

Statt eines möglichen Doppelsieges für Ferrari wurden es die Plätze zwei hinter Max Verstappen für Hamilton und vier für Leclerc.

Klartext bis zum Schluss: "Trage mein Herz auf der Zunge"

"Ich habe immer versucht, respektvoll zu sein, und natürlich ist es nicht so einfach, wenn jemand wie ich in ein Team kommt, denn ich bin sehr offen und dränge immer wieder auf viele Veränderungen", meinte Hamilton vor seinem Jubiläumsrennen.

"Solange ich hier bin, wird es so bleiben. Ich bin hier, um zu gewinnen, und um gewinnen zu können, muss man mit allen um sich herum zusammenarbeiten." Der Brite will weiter Klartext reden.

"Es ist mir eigentlich egal, wie alle anderen zu dem stehen, was ich gesagt habe. Ich trage mein Herz auf der Zunge und sage, was ich in diesem Moment empfinde", meinte er.

"Fühle mich noch jung"

Auch nach 399 Rennen mit 106 Siegen und 105 Pole Positions zeigt Hamilton keine Anzeichen von Müdigkeit im so fordernden F1-Business. "Es ist irgendwie verrückt. Ich hätte niemals gedacht, dass ich solche Zahlen erreichen würde", sagte der 41-jährige Ehrenbürger Brasiliens.

"Ich fühle mich immer noch jung, und unabhängig davon, was die Leute sagen: Ihr habt meine Pole Position letzte Woche gesehen. Ich habe immer noch das Tempo, ich habe immer noch die Geschwindigkeit, ich habe immer noch die Hingabe, die am wichtigsten ist, und die Konzentration."

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