Spielberg-Doppel "ein großer Vertrauensbeweis"
Die DTM gastiert heuer am 4./5. September - wie die Formel 1 an den kommenden zwei Wochenenden - auf dem Red Bull Ring in Spielberg. Das erste Formel-1-Rennen dort, der Große Preis der Steiermark am 27. Juni, ersetzt den Großen Preis von Kanada in Montreal und dessen ursprünglichen Ersatz-Schauplatz Istanbul. In den beiden Ländern konnte die Formel 1 aufgrund strenger Corona-Quarantäne-Regeln nicht Station machen. Dass Spielberg als Ersatzort ein zweites Rennen zugesprochen bekam, freut Berger sehr. "Ich gehöre seit mehr als 30 Jahren zur Red-Bull-Familie und das ist natürlich ein großer Vertrauensbeweis."
Der kommt allerdings nicht von ungefähr. Vor einem Jahr war der Formel-1-Saisonauftakt in der Steiermark die erste Großveranstaltung, die nach dem Überschwappen der Covid-19-Pandemie nach Europa und dem Stillstand praktisch des gesamten Sports in Österreich stattfand - abgesehen von Fußball-Ligaspielen. Zugleich markierten die beiden Grands Prix auf dem Red Bull Ring auch den Re-Start der Formel 1, deren geplanter Starttermin im Melbourne im März 2020 kurzfristig abgesagt worden war.
Das Konzept, das die Verantwortlichen hinter dem Ring im Verbund mit der Formel-1-Organisation, dem Internationalen Automobil-Verband FIA und der österreichischen Regierung damals in die Tat umgesetzt haben, hat seitdem eine beachtliche Karriere gemacht. In der Formel 1 ist es im Wesentlichen noch heute in Kraft.
So gilt auf dem Gelände für die in separate "Blasen" eingeteilten Teams, Mitarbeiter und Medienschaffende heuer wie im Vorjahr strenge PCR-Testpflicht - unabhängig vom Impfstatus. Masken sind praktisch überall empfohlen, Abstandhalten ist in der Formel 1 zur Norm geworden. Viele andere Sportarten - vor allem im Wintersport - haben die Grundsätze übernommen.