Gerhard Berger: Hamilton ist meine Nummer 1

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Mit dem Grand Prix von Belgien kehrt die Formel 1 am kommenden Wochenende aus ihrer Sommerpause zurück.

Mercedes-Pilot Lewis Hamilton hat vor den verbleibenden neun Rennen einen Vorsprung von 24 Punkten auf seinen WM-Rivalen Sebastian Vettel (Ferrari).

Gerhard Berger hat im WM-Duell einen Favoriten. Im Formel-1-Podcast "Beyond the Grid" sagt der zehnfache Grand-Prix-Sieger auf die Frage, welche Fahrer er aktuell in sein Team holen würde:

"Lewis wäre gesetzt. Er ist im Moment mein Favorit, er ist verdammt schnell, so talentiert. Bottas hat sich zwar gesteigert, aber Lewis kennt das Spiel in- und auswendig, er hat so viel Erfahrung und unglaublichen Speed. Egal ob im Qualifying oder im Rennen. Also er wäre meine Nummer eins."

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Hamilton und Verstappen als Dream-Team

"Neben ihm, um etwas Spaß in die Sache zu bringen, würde ich Verstappen in mein Team holen", sagt Berger, der an die Fähigkeiten des Red-Bull-Youngsters glaubt. "Er macht zu viele Fehler im Moment, aber man muss ihm die Zeit geben. Am Ende des Tages ist er einfach außergewöhnlich und hat einen unvergleichlichen Killerinstinkt."

Von Vettel, den er seit dessen Zeit bei Toro-Rosso kennt, hält Berger aber ebenso viel: "Er hat sich in diesen zehn Jahren so entwickelt, wie ich es mir erwartet habe. Als er zu uns kam war er 18 oder 19 Jahre alt, aber sein Gehirn hat wie das eines 30-Jährigen gearbeitet. Ich habe davor mit Vitantonio Liuzzi und Scott Speed gearbeitet. Wenn du mit denen, speziell mit Speed, gesprochen hast, haben die dich angesehen und gedacht: Was redest du da? Sie hatten keine Ahnung, wie sie meine Erfahrung von 220 Grand Prix nutzen konnten."

Berger: Vettel ist "launisch"

In einem Interview mit "F1 Racing" bezeichnete Berger den US-Amerikaner Speed einmal als "dümmsten Fahrer, den ich je gesehen habe".

Vettel sei "komplett anders" gewesen, so Berger: "Er saugt dich komplett mit Informationen aus, filtert sie, nützte die guten Sachen und hat sie Rennen für Rennen umgesetzt. Er war schon damals unglaublich reif und man merkt bis heute, wenn sein Gesamtpaket stimmt, ist er ein sehr erfolgreicher Fahrer."

Dass Vettel im Vergleich zu seiner Red-Bull-Zeit emotionaler geworden sei, glaubt Berger nicht: "Er war immer emotional, aber auf eine deutsche Art und Weise. Wenn er die Möglichkeit hatte, einen Erfolg einzufahren, hat er eine Möglichkeit gefunden, es zu tun. Wenn er nicht erfolgreich ist, sieht man an seiner gesamten Körpersprache, dass er unglücklich ist. Da ist er launisch."


Textquelle: © LAOLA1.at

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