Ferrari glänzt: Pole für Vettel in Bahrain

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Sebastian Vettel sichert sich die Pole Position für den Grand Prix von Bahrain.

Der Deutsche setzt sich in der Wüste dank einer starken letzten Runde um 0,143 Sekunden gegen seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen durch. Platz drei geht an Valtteri Bottas (+0,166) im Mercedes.

Enttäuschend verläuft die Quali für Lewis Hamilton. Der Weltmeister muss sich mit Platz vier begnügen (+0,262) und startet am Sonntag aufgrund seines Getriebewechsels nur von Platz neun.

Als Vierter startet Daniel Ricciardo im Red Bull (+0,440), hinter ihm der starke Pierre Gasly im Toro Rosso (+1,371). Es folgen Kevin Magnussen (Haas/+1,400), Nico Hülkenberg (Renault/+1,612), Esteban Ocon (Force India/+1,916), und Carlos Sainz (Renault/+2,028).

Max Verstappen vergibt seine Chancen auf eine Top-Platzierung bereits in Q1: Der Niederländer verliert aus der zweiten Kurve das Heck und schlägt dann in die Reifenstapel ein. Dabei zerstört er sich die vordere Radaufhängung und muss aufgeben.

Das Rennen am Sonntag beginnt um 17:10 Uhr (im LIVE-Ticker).

Vettel: Großer Schritt von Freitag auf Samstag

"Das war sehr intensiv. Beim ersten Versuch habe ich die Bestzeit in der letzten Runde weggeworfen, aber der zweite Run war super. Ich habe mich aus dem Verkehr rausgehalten und das Auto hat genau das gemacht, was ich will", sagt Vettel nach der 51. Pole Position in seiner Karriere.

"Die Balance war sehr gut, die haben wir verbessert. Von gestern auf heute haben wir einiges gefunden", lobt der vierfache Weltmeister sein Team. Teamkollege Räikkönen, der im zweiten und dritten Training noch ganz vorne stand, ist nicht ganz happy mit Platz zwei.

"Das ist nicht ideal. Ich hatte in der letzten Runde Verkehr, aber das Rennen ist ja erst morgen", so der Finne.

Wolff: "Es spricht alles für Ferrari"

Gänzlich enttäuschte Gesichter sind hingegen bei Mercedes zu finden. "Was Ferrari heute geleistet hat, ist wirklich stark. Das muss man anerkennen. Startplatz neun für Lewis ist ärgerlich, da sind ein paar Autos dazwischen, die echt super performt haben und die man nicht leicht überholen wird können. Ich glaube, dass der Ferrari-Zug vorne wegfahren wird", sagt Motorsport-Chef Toto Wolff im ORF.

Die heißen Bedingungen machen den Silberpfeilen einmal mehr zu schaffen, wie der Wiener zugeben muss: "Wir haben es in den letzten Jahren schon immer wieder gesehen. Wenn es besonders heiß ist, und der Asphalt grobkörnig ist, sind sie einfach stärker als wir. Auch Red Bull ist da sehr gut."

Die Hoffnungen beim Weltmeister-Team am Sonntag liegen hauptsächlich auf Bottas, große Hoffnungen macht sich Wolff aber nicht: "Es spricht alles für Ferrari, außer Valtteri kann die Pace halten. Und für Lewis wird es darauf ankommen, dass er aus dem Verkehr kommt."

Textquelle: © LAOLA1.at

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