Rückt McLaren-Trennung von Honda näher?

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Die unglückliche Beziehung von McLaren und Honda könnte nach drei Krisenjahren zu einem Ende kommen.

Übereinstimmenden britischen Medienberichten zufolge soll die Trennung schon in den kommenden Tagen offiziell werden. McLaren soll am Monza-Wochenende einige Treffen mit Renault absolviert haben, die als einzige Alternative zur Verfügung stehen.

Es soll ein Tausch mit Toro Rosso initiiert werden, das kleinere Red-Bull-Team neuer Partner von Honda werden, die damit in der Formel 1 verbleiben.

Der Deal ist allerdings stark davon abhängig, wie Red Bull zu der Sache steht. Renault, das inklusive des Werkteams bereits drei Rennställe ausrüstet, will kein zusätzliches Kundenteam dazunehmen. Der Fokus der Franzosen liegt auf dem baldigen Kampf um die Weltmeisterschaft mit dem eigenen Team.

Eine angebliche Deadline für eine Einigung zwischen Toro Rosso und Honda soll jedenfalls am Sonntag verstrichen sein, wenngleich sich Red-Bull-Teamchef Christian Horner positiv über eine mögliche Zusammenarbeit äußerte: "Dann hätten wir für die Zukunft selbst auch eine Option. Im Moment haben wir keine - nur Renault."

Noch hat McLaren keinen Deal abgeschlossen

"Wir haben noch kein Übereinkommen aller Beteiligter", so McLaren-Geschäftsführer Zak Brown gegenüber "Sky Sports". "Wir wollen sichergehen, dass mit Honda alles gut abläuft und sie im Sport bleiben, sei es mit uns oder einem anderen Team."

Gemäß Brown gebe es noch keinen abgeschlossenen Deal mit einem Motorenpartner für das kommende Jahr. Sollte man sich von Honda trennen, wäre schlimmstenfalls die FIA an der Reihe, für eine Lösung zu sorgen. Gemäß den Regularien müsste ein Ausrüster verpflichtet werden, sollte ein Team keinen Motor finden.

"Ich denke, sobald der größte Dominostein fällt, wird sich alles andere ergeben. Wir werden nicht ohne Motor bleiben. Wir sind mit der FIA und Chase Carey zusammengekommen, sie zeigen sich sehr kooperativ", versichert Brown.

Alonso bleibt, wenn Honda geht?

Stark von der Motorenentscheidung abhängig ist auch die Zukunft von Fernando Alonso.

Der Spanier, der sich zunehmend frustriert mit der Performance von Honda zeigt, hat seine persönlichen Weichen noch nicht gestellt. Vor dem Italien-Wochenende ließ der 36-Jährige aber urplötzlich mit positiveren Worten für McLaren aufhorchen.

"Ich würde nicht ausschließen, dass er nicht bei uns bleibt, wenn wir mit Honda weitermachen", ist sich auch Brown bewusst.

An McLaren würde es aber nicht liegen: "Wir haben oft miteinander gefrühstückt. Er liebt das Team."

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