Bei all der Euphorie und dem Hype um das Rennen in Miami: Nicht alles ist so glanzvoll und perfekt, wie es auf den ersten Blick scheint.
So wurde etwa im Infield der Kurven 6 und 7 wurde ein Yachthafen mit künstlichem "Wasser" errichtet. Die Wahrheit: Das "Wasser" ist im Grunde eine Zusammenlegung mehrerer blauer Platten, die ohne Spritzgefahr betreten werden können.
Viele Fans werden den künstlichen Hafen gar nicht erst live zu Gesicht bekommen, weil ihnen schlichtweg das nötige "Kleingeld" für Tickets fehlt, diese sind nämlich sündhaft teuer.
Allein ein Ticket für das erste freie Training kostet rund 120 US-Dollar, für das Rennen am Sonntag muss man je nach Platz schon mal bis zu 2.000 Dollar hinblättern. Unterm Strich nicht gerade familienfreundlich - dennoch werden rund 240.000 Zuschauer am Wochenende erwartet.
Wer fährt um den Sieg?
In Melbourne triumphierte WM-Leader Charles Leclerc unangefochten, es ist davon auszugehen, dass der Ferrari auf der ähnlichen Strecke in Miami wieder gut funktionieren wird.
Doch der amtierende Weltmeister und erster Leclerc-Verfolger Max Verstappen im Red Bull hat mit seinem Sieg zuletzt in Imola gezeigt, dass mit ihm immer zu rechnen ist.
Lewis Hamilton hofft, dass er nicht erneut überrundet wird, Mercedes bringt einige Updates mit.
Mercedes schlägt in Miami neuen Weg ein >>>
Wird Miami zum One-Off wie einst Dallas 1984?
Nein. Miami hat einen zehnjährigen Vertrag mit Liberty Media geschlossen. Dies verhindert nicht nur ein einmaliges Event wie in Dallas 1984, sondern bietet auch Sicherheit für die Zukunft.
Denn bis mindestens 2031 wird der zweite US-Kurs Teil des Formel-1-Kalenders bleiben, weswegen im ersten Jahr getrost Erfahrungen - ob gute oder schlechte - gesammelt werden können.
So könnte das Erlebnis "Formel 1 in Miami" von Jahr zu Jahr besser werden.