Vettel kommt ohne weitere Strafe davon

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Sebastian Vettel muss nach seiner absichtlichen Kollision mit Lewis Hamilton während des Grand Prix von Aserbaidschan in Baku keine weitere Strafe hinnehmen. Die FIA entscheidet sich bei einer Sitzung in Paris gegen die weitere Verfolgung.

Im Gegenzug muss sich der deutsche Ferrari-Pilot öffentlich entschuldigen und erzieherische Aktivitäten im Rahmen von Nachwuchsserien und ein Treffen mit einem FIA-Kommissar absolvieren.

Während des Rennens wurde er bereits mit einer Stop-and-Go-Strafe bedacht.

Er landete schließlich auf dem vierten Rang, einen Platz vor dem Briten im Mercedes, mit dem er zuvor kollidierte. In der Fahrer-Weltmeisterschaft hat Vettel somit weiterhin 14 Punkte Vorsprung auf Hamilton.

Entschuldigung von Vettel

Untertags geisterten bereits Medienberichte über eine nachträgliche Disqualifikation Vettels herum, die jedoch auf einer gefälschten FIA-Aussendung beruhten.

Vettel habe an seinem 30. Geburtstag die volle Verantwortung für den Vorfall übernommen und sich entschuldigt, gibt die FIA am Abend in einer Stellungnahme bekannt.

FIA-Präsident Jean Todt habe sich unter diesen Umständen für eine Schließung des Falles entschieden. Vettel kann damit auch am Grand Prix von Österreich am Wochenende in Spielberg teilnehmen.

Nicht ganz aus dem Schneider

"In der Hitze des Gefechts habe ich überreagiert, daher möchte ich mich direkt bei Lewis und allen Leuten, die das Rennen gesehen haben, entschuldigen", schreibt Vettel am Montagabend auf seiner Website. "Ich erkenne, dass ich kein gutes Beispiel abgegeben habe."

Das sind die 50 Formula Unas von Spielberg 2017:

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Rund um den Grand Prix von Österreich werden sie beim reibungslosen Ablauf unterstützen.

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Es sei nicht seine Absicht gewesen, Hamilton in Gefahr zu bringen. "Ich verstehe aber, dass ich eine gefährliche Situation verursacht habe."

Vettel ("Ich liebe diesen Sport") akzeptiert ausdrücklich die Bestrafung von Baku und die FIA-Entscheidungen von Paris.

Vor diesem Hintergrund entscheidet FIA-Präsident Jean Todt laut Verbandsangaben, den Fall zu den Akten zu legen.

Eine Warnung gibt der Franzose dem vierfachen Weltmeister dennoch mit auf den Weg: Aufgrund der "Schwere des Vergehens und seiner möglichen negativen Auswirkungen" will er bei einer Wiederholung den Fall sofort vor das Internationale Tribunal bringen. Dieses repräsentiert in erster Instanz die Disziplinargewalt des Weltverbandes.



Textquelle: © LAOLA1.at/APA Zum Seitenanfang »

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