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F1-WM-Kampf nun endgültig entschieden? "Bin mehr als enttäuscht"

Ein Defekt beim Motor lässt George Russell in Sepang verzweifeln. Der WM-Abstand gegenüber Kimi Antonelli wächst weiter an. War es schon die Vorentscheidung?

F1-WM-Kampf nun endgültig entschieden? "Bin mehr als enttäuscht" Foto: © IMAGO / PsnewZ

Bitterer könnte es für George Russell kaum mehr laufen!

Noch vor einer Woche meldete sich der Brite scheinbar im internen Kampf der "Silberpfeile" um den WM-Titel gegen Kimi Antonelli mit dem Rennsieg in Aserbaidschan zurück.

Nach vielen Rückschlägen schien es so, als ob sich Russell doch noch eine Chance im Titelkampf mit einer Siegesserie erarbeiten könnte. Nun folgte aber wohl der endgültige Nackenschlag.

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Russell enttäuscht: "Das ist mir schon so oft passiert"

Denn für den britischen Mercedes-Piloten endete das Rennen in Sepang wenige Runden vor dem Ende mit einem Motorschaden.

"Ich bin mehr als nur enttäuscht. Das ist in dieser Saison schon so oft passiert", so der 28-Jährige.

Erneut musste er seine Chancen auf viele Punkte in dieser Saison nach einem mechanischen Defekt begraben. "Das ist nicht das erste Mal. Daher bin ich an dieses Gefühl schon ziemlich gewöhnt", fügte der enttäuschte Brite noch hinzu.

Der Abstand zu Kimi Antonelli beträgt nun nach 16 von 23 Saisonläufen bereits 84 Punkte. Es scheint ausgeschlossen, dass Russell diesen Rückstand noch aufholen könnte.

Mercedes-Boss Wolff verärgert: "Ich bin total genervt"

Klarerweise ist auch Mercedes-Teamchef Toto Wolff äußerst frustriert nach dem Rennverlauf in Sepang.

"Ich bin total genervt und fühle mich überhaupt nicht wohl", erklärte der Wiener. Der Ausfall von Russell sorgte auch für einen unrühmlichen "Flashback" bei Mercedes.

Denn ausgerechnet vor zehn Jahren fiel Lewis Hamilton im WM-Kampf gegen Nico Rosberg in Malaysia nach einem Motorenschaden im Titelkampf zurück und musste sich schließlich 2016 gegenüber dem Deutschen geschlagen geben.

"So sehr ich es auch liebe, hier zu sein, wenn ich mir die Rennen ansehe, ist das, ehrlich gesagt, eine meiner schlimmsten Erfahrungen", fügte Wolff abschließend noch hinzu.

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