Ecclestone will Mauern um Kurven bauen lassen

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Bernie Ecclestone sorgt mit einer Äußerung wieder einmal für Aufsehen.

Der F1-Chefvermarkter vermisst den Risikofaktor in der Königsklasse, weshalb er nun "40 Zentimeter hohe Mauern um Kurven bauen" lassen würde, um den Nervenkitzel zu erhöhen.

Seine Idee würde dafür sorgen, dass sich die Piloten an die Streckenbegrenzungen halten würden.

Früher seien die Zuschauer zu Rennen gekommen und "dachten, es könnte jemand umkommen. Heute kommen sie zu einem Rennen in der Gewissheit, dass niemand umkommt."

"Ein bisschen Show eben"

Ecclestones Ansicht nach gelten viele Rennen mittlerweile als zu sicher, zumal die Piloten die Streckenbegrenzung überfahren würden, ohne Konsequenzen fürchten zu müssen.

Dass erst im Vorjahr Jules Bianchi an den Folgen seines schweren Unfalls beim Grand Prix von Japan 2014 gestorben ist, scheint der 85-Jährige offensichtlich bereits verdrängt zu haben.

Auch in diesem Jahr gab es mit dem Crash von Fernando Alonso in Australien einen schweren Unfall, der zum Glück für den Spanier glimpflich endete.

"Bei so einem Unfall müssen wir sofort alles abschirmen, ihn in den Krankenwagen bringen und wegfahren. Er wird im Krankenhaus untersucht und später verkündet man, dass Gott sei Dank nichts passiert ist. Ein bisschen Show eben. Leute mögen das", sagt Ecclestone.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang »

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