Verstappen will zurück an die Spitze
Mit Marko an seiner Seite war Verstappen von 2021 bis 2024 viermal in Serie Weltmeister. Einen fünften Titel verpasste er im Vorjahr gegen McLarens Lando Norris denkbar knapp.
71 GP-Siege hat Verstappen mittlerweile auf der Habenseite, mit dem neuen, seit dieser Saison gültigen Motorenreglement hat Red Bull aber noch kein Rennen gewonnen. In der WM-Wertung liegt der dominante Fahrer der vergangenen Jahre zur Saisonhalbzeit nur auf Rang sechs.
"Wir haben die besten Leute, und ich bin begeistert, mit allen zusammenarbeiten zu können, um wieder an die Spitze zu kommen", betonte Verstappen. "Es bleibt das ultimative Ziel, auf das wir alle hinarbeiten und das wir weiterhin verfolgen." Was er mit Red Bull bisher erreicht habe, sei wunderbar.
"Diese Reise mit demselben Team fortzusetzen, mit dem ich meine ganze Karriere zusammen bin, ist wirklich speziell und war immer das, was ich gewollt habe." Lob gab es zudem für die "klare Vision", die Teamchef Laurent Mekies verfolge.
Verbesserungen in Sicht
Marko hatte zuletzt öffentlich für eine weitere Zusammenarbeit mit Verstappen geworben. "Er wird entsprechende Bedingungen kundgetan haben", sagte der 83-Jährige über seinen langjährigen Schützling.
Bereits in der ersten Saisonhälfte seien Adaptierungen am Auto gemacht worden, die sich "in Ungarn nicht so schlecht dargestellt haben", wie es Marko formulierte.
Verstappen wurde im letzten Rennen vor der Sommerpause Zweiter. Auf kommenden Vollgas-Strecken wie in Monza oder Baku werde es aber wieder schwieriger.
Faktor Reglementanpassungen
Wegen einer kolportierten Ausstiegsklausel in Verstappens bisherigem Vertrag hatten die Konkurrenten Mercedes und McLaren in den vergangenen Monaten Interesse am Ex-Champion bekundet.
"Die Entscheidung, unseren gemeinsamen Weg fortzusetzen, beruht auf dem Vertrauen, das Max und das Team über viele Jahre hinweg aufgebaut haben", erklärte der Franzose Mekies, der bei Red Bull im Vorjahr Langzeit-Teamchef Christian Horner nachgefolgt war.
Mitentscheidend für Verstappens Verbleib in der Königsklasse scheinen aber auch angekündigte Anpassungen am von ihm ungeliebten, weil stark auf Energierückgewinnung statt auf Maximalleistung ausgelegten Motorenreglement zu sein. Diese greifen in kleinen Teilen bereits kommende Saison.
"Ob 2030 schon ein neuer Motor kommt oder 2031, wird man sehen", sagte Marko. Das Motorenreglement habe aber ein Ablaufdatum. "Das hat ganz sicher eine Rolle gespielt."