Darum wurde Hamilton nicht härter bestraft

Darum wurde Hamilton nicht härter bestraft Foto: © getty
 

Auch am Tag nach dem Grand Prix von Großbritannien gehen die Diskussionen um den Crash zwischen Max Verstappen und Lewis Hamilton weiter.

Neben der Schuldfrage ist auch die von den Rennkommissaren ausgesprochene 10-Sekunden-Strafe für Hamilton großes Thema. Für Red-Bull-Teamchef Christian Horner fiel die Strafe fiel zu milde aus. "Wenn du gewinnst, dann ist das keine Strafe", so die Meinung des Briten, mit der er nicht alleine dasteht.

FIA-Rennleiter Michael Masi weist diese Kritik nun zurück. "Eine der wichtigsten Säulen in der Bewertung solcher Situationen ist, dass die Kommissare die Konsequenzen eines Unfalls nicht zu bewerten haben", erklärt Masi. Die Stewards würden nur den Zwischenfall und die Handlungen, die dazu geführt haben, bewerten, "aber nicht das, was danach als Folge des Zwischenfalls passiert."

Das sei "seit vielen Jahren" gelebte Praxis und seinerzeit bei Einführung auch "von oben herab" entschieden. "Das wurde schon vor meiner Zeit so besprochen", merkt Masi an. "Die FIA, die Formel 1 und auch die Teamchefs waren in diesem Punkt immer sehr klar und einig."


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