Aston Martin? Red Bull kündigt neuen Partner an

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Nach den Gerüchten, wonach Red Bull ab 2019 nicht mehr mit Renault-Motoren fährt, verspricht Teamchef Christian Horner eine baldige Verkündung des neuen Motorenpartners.

"Es wird bald eine Ankündigung geben. Wir haben eine Verbindung zu einem Autohersteller. Und es ist weder Honda noch Porsche", erklärt Horner gegenüber "Sky". Nachsatz: "Man muss kein Raketenwissenschaftler sein, um draufzukommen."

Damit deutet vieles auf eine Partnerschaft mit Aston Martin hin. Mit dem britischen Nobelautohersteller arbeitete Red Bull bereits in der Vergangenheit zusammen.

Gemeinsam entwickelte man das Hypercar "Valkyrie". Es mutet nahezu wie ein Raumschiff auf vier Rädern an, hat 1.000 PS und ist 400 Stundenkilometer schnell. Entworfen wurde es von keinem Geringerem als Adrian Newey, dem Design-Genie der Formel 1, der auch maßgeblichen Anteil an Sebastian Vettels vier Titeln in der Motorsport-Königsklasse von 2010 bis einschließlich 2013 mit Red Bull hatte. In derselben Zeit gewann der Rennstall mit Renault auch jeweils die Konstrukteurswertung.

Horner: "Das ist pure Spekulation"

Die Erfolgszeiten mit den Triebwerken von Renault, mit denen Red Bull seit 2007 unterwegs ist, sind aber vorbei. Offiziell tragen die Motoren seit 2016 den Namen eines Sponsors (Uhrenhersteller TAG Heuer).

Seit der Turbohybrid-Ära dominiert Mercedes, Ferrari schaffte heuer den Anschluss und kämpft mit Vettel gegen Silberpfeil-Star und WM-Spitzenreiter Lewis Hamilton um den Titel. Red Bull muss auf Strecken mit einer besonderen Charakteristik hoffen, die den Boliden von Daniel Ricciardo und Max Verstappen entgegenkommen, auf denen es aber auf die Motorenleistung weniger ankommt - wie auf dem Marina Bay Street Circuit in Singapur an diesem Wochenende.

Dort überraschte nun Horner mit seiner Aussage über den neuen Motorenpartner. Jedoch ließ er offen, ab wann eine neue Partnerschaft gültig sein würde. Bis Ende 2018 läuft der Vertrag mit Renault noch, den die Franzosen nicht verlängern wollen, wie kolportiert wird.

Eine mögliche Zusammenarbeit von Red Bull und Aston Martin wäre jedoch frühestens zur Formel-1-Saison 2021 denkbar, dann greift das neue Motorenreglement. Also bleibt man bis dahin doch Renault treu?

"Alles, was 2019 betrifft, ist pure Spekulation. Wir wissen lediglich, dass Renault unser Partner für 2018 ist", so Horner.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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