"Wie im Zoo" - Fahrerlager-Rummel geht Verstappen an die Substanz
Max Verstappen spricht vor seinem 250. Grand Prix in der Formel 1 über den Trubel in der Boxengasse.
Der viermalige Weltmeister Max Verstappen kommt sich im Fahrerlager der Formel 1 "wie im Zoo" vor.
"Oft ist es gar nicht mehr möglich, kurz mit jemandem zu plaudern. Das geht eigentlich nicht mehr", sagt der Red-Bull-Pilot gegenüber "De Telegraaf".
Der Niederländer fügt vor seinem 250. Rennen in der Motorsport-Königsklasse heute (ab 14:00 Uhr im LIVE-Ticker >>>) in Singapur hinzu: "Deshalb bewege ich mich hauptsächlich zwischen meinem Zimmer, der Garage und der Boxengasse."
"Muss auch mal ausruhen können"
Selbst in den eigenen Hospitality-Räumen würden viele Gäste sitzen, die etwas von einem wollen. "Die meinen es natürlich gut, aber ich muss mich auch mal ausruhen können, ohne ständig belästigt zu werden. Ich weiß, dass das nun einmal dazugehört", erzählt Verstappen, der 2015 sein Formel-1-Debüt gab.
"Und dass, je mehr man leistet und je mehr man erreicht hat, desto mehr wollen die Leute von einem. In dieser Hinsicht ist es aber auch wieder ein gutes Zeichen."
Verstappen denkt noch oft an Dietrich Mateschitz
An den 2022 verstorbenen Red-Bull-Mitbegründer Dietrich Mateschitz denkt Verstappen oft zurück. "Sein Sohn Mark steht jetzt an der Spitze, und zu ihm habe ich ebenfalls ein sehr gutes Verhältnis. Dietrich und auch Helmut Marko haben mir schon sehr früh ihr Vertrauen ausgesprochen", sagt der 29-Jährige, der in Singapur von der Pole startet.
Verstappen holt 50. Pole für sein 250. Formel-1-Rennen >>>
"Bei schönen Momenten in den letzten Jahren denke ich manchmal: Wie schön wäre es gewesen, wenn Dietrich das noch hätte miterleben dürfen."