Berger: "DTM hat sehr viel richtig gemacht"

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Der neue DTM-Chef Gerhard Berger will sich Zeit nehmen für Veränderungen in der Tourenwagen-Rennserie.

"Schnellschüsse sind in der Regel falsch. Gerade die DTM hat schon sehr viele gute Entscheidungen getroffen", sagt der 57-jährige Tiroler einen Monat vor dem Saisonstart des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) am Donnerstag in Hockenheim.

"Wenn ich mir die Autos anschaue, das Format am Wochenende. Wenn ich das mit meiner alten Welt Formel 1 vergleiche, hat die Serie sehr viel richtig gemacht", betont Berger.

Der Tiroler will die von seinem Vorgänger Hans Werner Aufrecht angestrebte Internationalisierung vorantreiben und Herstellern aus dem Ausland den DTM-Einstieg durch einheitliche Reglements erleichtern.

Kein Fokus aus Rennen außerhalb Europas

Zugleich legt der Ex-Formel-1-Star aber Wert auf die geografische Heimat der DTM in Europa. "Ich glaube nicht, dass die DTM sich darauf fokussieren sollte, in Südamerika oder China ein Rennen zu fahren", sagte Berger.

Der erste der insgesamt 18 DTM-Saisonläufe wird am 6. Mai auf dem Hockenheimring gefahren. Wie in der vergangenen Saison gibt es an den neun Wochenenden wieder am Samstag und Sonntag je ein Rennen, heuer sind allerdings beide gleich lang.

Red Bull Ring als vorletzte Station

Der Red-Bull-Ring in Spielberg ist am 23./24. September letzter Schauplatz vor dem Saisonfinale Mitte Oktober, das erneut auf dem Hockenheimring steigt. Neben Österreich und Deutschland (insgesamt fünf Rennwochenenden) wird noch in Mogyorod/Budapest, Zandvoort (NED) und Moskau gefahren.

Titelverteidiger ist der deutsche BMW-Pilot Marco Wittmann. Einziger Österreicher im nur noch 18 Fahrer und damit sechs weniger als im Vorjahr umfassenden Feld ist Bergers 22-jähriger Neffe Lucas Auer, der einen Mercedes-AMG C63 pilotiert.

Textquelle: © LAOLA1.at/APA

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