Wenn "Liga-Dinos" schwächeln ...

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Bundesliga braucht erfolgreiche Zugpferde

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AUTsch! Österreichs Bundesliga-Klubs blicken auf ein schmerzhaftes Wochenende zurück. Kein einziger Heim-Erfolg in den fünf Spielen - positive Kundenbetreuung schaut anders aus!

Die Vereine mit dem größten Anhang müssen ab sofort auch um die weitere Zuwendung ihrer Fans kämpfen. Die Zuschauer im Happel-Stadion und in Graz sind alles andere als begeistert, was Rapid und Sturm derzeit abliefern. Mehr noch, die 0:4-Pleite der Grün-Weißen gegen die Admira sorgt für eine Schockstarre in Hütteldorf.

Mit großen Erwartungen und jeder Menge Vorfreude ist Rapid in drei Wettbewerben in die Frühjahrs-Saison gestartet. Nach gut einem Monat taumelt der Verein ziemlich orientierungslos ins letzte Viertel der Meisterschaft. Mit einer Riesen-Watsch’n hat sich der Rekordmeister aus Europa verabschiedet, auch im ÖFB-Cup ist Rapid wieder einmal peinlich gestolpert und jetzt schwächelt die Truppe auch in der Punktejagd. Auf die klare „Arbeitsverweigerung“ am Samstagnachmittag müssen die Verantwortlichen schleunigst Antworten finden, will man als Meister ins neue Stadion einziehen.

In Graz bekommt die Heimstätte demnächst einen neuen Namen. Die Sorgen der Sturm-Fans aber bleiben aber die alten. Wie der Verein mit Kritik umgeht, welchen Aufwand die Mannschaft betreibt, um hie und da ein Tor zu schießen, und wie die Gegner den „Blackies“ im Kampf um einen internationalen Startplatz auf den Pelz rücken, lässt in Graz kaum jemanden kalt.

Die Bundesliga braucht Erfolge von Rapid und Sturm wie einen Bissen Brot. Die beiden Traditionsvereine sind Zugpferde der Liga und drücken bei diversen Misserfolgen gefährlich negativ auf das gesamte Stimmungsbild im heimischen Fußballs.

Wenn dann auch noch Salzburg und die Wiener Austria schwächeln, tendiert die nationale Fußball-Euphorie gegen Null. So gesehen muss man nicht unbedingt Anhänger der Grünen und Schwarzen, der Bullen oder Veilchen sein, um den "Dinos" der Liga schleunigst eine Trendwende zum Guten zu wünschen.

Textquelle: © LAOLA1.at Zum Seitenanfang»
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